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Tagblatt Online, 18. März 2010 20:26:36

Lampenfieber ohne Ende

Heute beginnt das 7. internationale A-cappella-Festival in Rorschach. Den Anfang macht die Formation 9400 Chorschach mit einem abendfüllenden Programm. Dieser Aufgabe gerecht zu werden, bedarf einiger Vorbereitungen.

leonie müller

rorschach. Der Herausforderung, das Publikum an diesem Festival einen Abend lang zu unterhalten, stellen sie sich zum zweiten Mal. Ab 20 Uhr ist 9400 Chorschach im Stadthofsaal zu sehen und zu hören. Am vergangenen Mittwoch fand die Hauptprobe statt. «Die läuft nie gut», sagt Präsident Paul Müller. Es gäbe immer Spannungen, weil alle nervös oder direkt von der Arbeit kommend etwas angespannt seien. «Nach dem Auftritt können wir aber darüber lachen.»

Lotti Müller und Brigitte Stacher sind vor einem Konzert für die Liederauswahl verantwortlich. Da die Hälfte ihres zweistündigen Programms unter dem Motto «Best of» steht, haben sie ganz alte Stücke wieder ausgegraben. «Aus einer riesigen Auslage von Liedern haben wir Publikumslieblinge und Stücke, die wir gerne singen, ausgesucht», sagt Lotti Müller. An den Proben singen die Chormitglieder zuerst das ganze Programm durch.

Lotti Müller entscheidet dann, welche Lieder intensiver und welche weniger intensiv geübt werden müssen und wie viel Zeit bei den Proben in Gesang und Choreographie investiert werden soll. So einfach, wie es tönt, ist das aber gar nicht.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 19. März.





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