Tagblatt Online, 01. Mai 2009 01:04:59
Kanton ist relativ sicher
Die CVP blickte zurück auf erfolgreiche Wahlen und liess sich über die Polizeiorganisation orientieren.
RORSCHACH. Major Bruno Fehr, der Chef der St. Galler Kriminalpolizei, orientierte am Mittwochabend bei der CVP der Region über die Organisation der St. Galler Kantonspolizei. Obwohl diese mit relativ kleinem Bestand arbeitet – auf 637 Einwohner entfällt ein Polizist –, sei der Kanton St. Gallen im Vergleich zu den Nachbarländern als relativ sicher zu bezeichnen.
Die Polizei ist in die Kantonshauptstadt und vier Regionen aufgeteilt und arbeitet im Polizeikonkordat Ostschweiz eng mit den angrenzenden Kantonen und in der Euregio Bodensee ebenso gut mit den Nachbarländern zusammen. Neben Delikten gegen Leib und Leben, Verkehrsunfällen, Einbrüchen, Vandalismus usw. kommen mit Ausschreitungen bei Fussballspielen neue Herausforderungen auf die St. Galler Polizei zu, deren Bestand nächstens vergrössert werden muss.
Ausbildungschef Paul Rieser sprach über den Werdegang der Polizisten, die von der Bewerbung bis zur Einsetzbarkeit knapp drei Jahre beansprucht.
Bei der vorangegangenen Hauptversammlung der Partei blickte Präsident Felix Bischofberger auf für die CVP meist erfolgreichen Gemeindewahlen zurück und wies darauf hin, dass am 20. Mai die Jung-CVP Rorschach gegründet wird. Er rief weiter dazu auf, sich am Erneuerungsprozess der Kantonalpartei rege zu beteiligten. (pb.)
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