Tagblatt Online, 02. Mai 2011 01:08:22
Der Tennisclub Goldach erhält Label «Sport-verein-t»
Der Tennisclub wird als zweiter Verein in der Gemeinde mit dem von der IG St. Galler Sportverbände verliehenen Qualitätslabel «Sport-verein-t» geehrt.
Peter Beerli
Goldach. Geschäftsführer Bruno Schöb von der Interessengemeinschaft St. Galler Sportverbände war am Samstagvormittag aus Wil in die Anlage Wiesental gekommen, um die Urkunde zu überreichen. Er erinnerte, dass diese Auszeichnung Vereinen zugute kommt, welche die Charta mit den Kernthemen Organisation, Ehrenamt, Integration, Konflikt- und Suchtprävention und Solidarität als Ehrenkodex freiwillig anerkennen und überzeugende Massnahmen zu deren Umsetzung ergreifen. Die Urkunde gilt für zwei Jahre und kann für weitere drei Jahre verlängert werden. Bis heute wurden 67 Vereine im Kanton ausgezeichnet, worunter sich der Segelclub Rietli als erster Goldacher Verein befindet.
Ein Schritt in die Zukunft
Präsident Emanuele Galante erinnerte sich daran, wie er zu einer Zeit, in welcher der Tennisclub Goldach ums Überleben gekämpft hatte, erstmals von diesem Label gehört hatte. Als dann der Clubhaus-Neubau realisiert war, sei der Gedanke aufgekommen, mit der Bewerbung ums Qualitätslabel einen weiteren Schritt für die Zukunft zu tun. Ein Workshop bei Peter Ruf vom Tennis-Regionalverband Ostschweiz habe Alfredo Mähr, dem Projektverantwortlichen im Vorstand, und ihm selbst den Weg zum Ziel gewiesen. Im November 2010 wurde der Bewerbungsordner zur Beurteilung vorgelegt, und im Februar dieses Jahres schon erfolgte die Zusage. Thuri Gmünder, der Präsident des Tennisclubs St. Georgen und erstes Ehrenmitglied des Regionalverbandes, gratulierte namens des Tennis-Regionalverbandes Ostschweiz und lobte die Goldacher Tennisfreunde dafür, wie sehr sie das Familienleben pflegen.
Gemeinde stockt Beitrag auf
Gemeindepräsident Thomas Würth freute sich mit dem Verein über die Ehrung und versicherte, dem Gemeinderat sei die Pflege der Vereine und der damit verbundenen Juniorenförderung ein wichtiges Anliegen. Die Gemeinde offeriere darum nicht allein den Apéro für die Feier zur Übergabe der Urkunde, sondern stocke den jährlichen Beitrag für einmal auf. Zusammen mit dem Tennisclub ist ihm Solidarität in den Vereinen, in der Gemeinde und in der ganzen Gesellschaft unabdingbar.
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