Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 05. Dezember 2009 10:37:00

Das Amt im Glockenhaus

Zoom

Alois Ambauen sucht weitere Glöckner für den Jakobsbrunnen. (Bild: Bild: Lea Müller)

RORSCHACH. Die katholische Kirchgemeinde erklärt sich mit der Idee von Mark Riklin einverstanden, das Glockengeläute beim Jakobsbrunnen wieder manuell erklingen zu lassen. Noch fehlen aber weitere Glöckner aus der Bevölkerung.

Lea Müller

Zweimal am Tag, pünktlich um 11 und 18 Uhr, läutet die Glocke beim Jakobsbrunnen. Exakt zwei Minuten lang schwingt der Klangkörper im gleichmässigen Rhythmus hin und her – ein digitalisierter Motor im Glockenhaus sorgt für akribische Genauigkeit.

Das soll sich bald ändern: Initiator Mark Riklin von der Fachhochschule St.Gallen und der «Glöckner» Alois Ambauen wollen die im Rahmen der Aktion «Stadt als Bühne» propagierte Idee umsetzen: Die Glocke wird de-automatisiert und wie in früheren Zeiten von Hand betrieben. «Wenn der Mensch in der digitalisierten Welt die Maschine ablöst, entsteht eine neuartige Sinnlichkeit», schwärmt Mark Riklin.

Dass die Umsetzung seiner Idee so schnell möglich wird, hätte Mark Riklin nicht gedacht: Die katholische Kirchgemeinde, Eigentümerin des Jakobsbrunnens und der Glocke, ist einverstanden mit der Wiederherstellung des manuellen Glockengeläutes – zumindest während des Pilgerjahres von April bis Oktober 2010.

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 5. Dezember.





Leser-Kommentare:
keine


Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.

Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!

Um Inhalte kommentieren zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren!

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

Anzeige:

tagblatt.ch / ipad

iPad und E-Paper

facebook.com / tagblatt

 ...

Anzeige: