Tagblatt Online, 22. Mai 2009 01:01:00
CVP lanciert Petition für eine sichere Stadt
RORSCHACH. Die CVP Rorschach will die Stadt sicherer machen. Gemäss einer Mitteilung der Partei will sie dazu eine Petition lancieren. Durch diese soll geprüft werden, ob eine Videoüberwachung an einzelnen Orten Rorschachs die Sicherheit der Bürger erhöhen kann. Auf Wunsch der Partei sollen diese Orte vom Stadtrat in einer Studie evaluiert werden. Und auch, ob und in welcher Form die Präsenz von Sicherheitspersonal sinnvoll ist. Gemäss der Mitteilung soll der Stadtrat bis im März 2010 über die Ergebnisse informieren.
Negative Schlagzeilen vermeiden
«Schlagzeilen über gewalttätige Ansammlungen haben uns dazu bewogen, diese Petition zu lancieren», sagt Parteipräsident Marc Gilliand. Solche Schlagzeilen sollten nicht weiter den Ruf von Rorschach schädigen. Laut der CVP sollen Projekte wie die Hochhäuser im Stadtwald, die Würth-Ansiedelung und das «projet urbain» die Zeitungen füllen, nicht Meldungen über Gewaltexzesse. Die CVP ist in Kontakt mit der Stadt St. Gallen, wo die neu eingeführte Videoüberwachung erste positive Auswirkungen zeigt.
«Wenn der Stadtrat zur Überzeugung kommt, dass Videoüberwachung auch bei uns sinnvoll ist, dann gilt es auch hier, Massnahmen zu ergreifen», sagt Kampagnenleiter Stefan Meier.
Kein Rechtsrutsch
Die CVP Rorschach legt Wert darauf, dass die lancierte Kampagne kein Rechtsrutsch der Partei bedeutet. Bis im Herbst will man gemäss der Mitteilung die Unterschriften zusammentragen und dem Stadtrat übergeben. (CVP)
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