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Tagblatt Online, 29. Oktober 2010 01:04:14

Beni Würth als Team-Mann

Die Möglichkeit, im Regierungsrat zu sachlichen Lösungen beizutragen, motiviert ihn zur Kandidatur.

Peter Beerli

rorschach. Er wird zum Magnet, wenn es gilt, für Veranstaltungen viel Volk zu gewinnen: Beni Würth, der in Mörschwil aufgewachsene einstige Regionalpräsident der CVP Rorschach. Er war am Mittwochabend als Fraktionschef im Grossen Rat, als erfolgreicher Stadtpräsident von Rapperswil-Jona und als Kandidat für die Regierungsratswahlen vom 28. November zu Gast in der Partei, welche er einmal präsidiert hatte. Rund achtzig Zuhörende kamen in den Blumenau-Saal.

Zeit zu neuem Aufbruch

Beni Würth erinnerte daran, wie er sich, von der Lösung überzeugt, in einem emotionalen Umfeld mit langem Schnauf für die Fusion von Rapperswil und Jona eingesetzt und damit den Erfolg erzielt hatte. Jetzt wird es für ihn Zeit zu neuem Aufbruch, um die gesammelten Erfahrungen in den Regierungsrat einzubringen, um dort im Team für nachhaltige Erfolge zu kämpfen. Die Fähigkeit, mit andern Parteien und Gruppen zusammenzuarbeiten, hat er schon vielfach bewiesen.

Mehr als bloss Finanzen

Beni Würth kennt die Bedeutung des Gesundheitswesens und sprach auch über die neue Pflegefinanzierung. Sie nimmt die Kantone und Gemeinden bei der Finanzierung der Pflege vermehrt in die Pflicht. Für Beni Würth geht es nicht bloss um Franken. Ältere Menschen sind mehr in die Gesellschaft zu integrieren. Mit ihnen zusammen soll individuell geklärt werden, ob für sie die ambulante Pflege durch die Spitex oder die stationäre in einem Heim richtig ist und ob eine Zwischenlösung gesucht werden soll.

Auf eine Frage aus dem Publikum gab sich Beni Würth, von Stadtpräsident Thomas Müller unterstützt, überzeugt, der Imageschaden durch das Nein zum Kredit für die Sanierung der AFG werde gross sein.





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