Tagblatt Online, 28. Juni 2010 01:03:22
«Ich fühlte mich getragen und freute mich, am Netzwerk weiterzuknüpfen»
Diakon Hanspeter Wagner. (Bild: Bild: cot)
Diakon Hanspeter Wagner bezeichnete die neuneinhalb Jahre seines Wirkens als Leiter der Pfarreien von Altenrhein und Buechen-Staad als eine gute Zeit. Die Pfarreiangehörigen ihrerseits bedauern es sehr, dass er nun in St. Gallen-Riethüsli neue Aufgaben übernimmt.
PETER BEERLI
Buechen-Staad. Brigitte und Hanspeter Rohner mit Akkordeon und Gitarre trugen gestern mit Organistin Priska Stieger ungewohnte Klänge in die Messe in der Christkönigskirche. Frauen aus Pfarreirat und Liturgiegruppe gestalteten die Feier mit.
Anlass zur Dankbarkeit
Der zelebrierende Pater Josef Hegglin von der Marienburg bezeichnete die Feier als Anlass, Gott für das segensreiche Wirken Hanspeter Wagners zu danken und den weiteren Schutz für ihn und die von seinem Rücktritt betroffenen Pfarreien zu erbitten.
Diakon Wagner nahm das Evangelium von der Berufung der ersten Jünger zum Thema seiner Abschiedspredigt. Jesu beauftragte die Jünger, Menschenfischer zu sein. Weil diese dem Befehl folgten und nach ihnen viele weitere Christen am Netz weiterknüpften und noch immer knüpfen, sei die Kirche zum grossen bunten Netzwerk geworden, das Menschen untereinander und mit Gott verbindet.
Menschen sind gemeinsam unterwegs, geben sich Impulse, fühlen sich von jenen, die mit ihnen glauben, getragen und wissen, dass sie nicht allein sind.
Stück der weltweiten Kirche
Die Pfarreien von Altenrhein und Buechen-Staad seien ein Teil dieses Netzwerkes und er selbst habe sich darin stets getragen gefühlt und sich gefreut, dass er an diesem Netzwerk weiterknüpfe. Er werde den Pfarreien weiterhin verbunden bleiben.
Zum Abschied wurde Hanspeter Wagner unter anderem ein bunter Stuhl übergeben, an welchem je zwanzig Frauen und Männer aus den verschiedenen Vereinen und Mitarbeitergruppen gemalt hatten. Pfarreiratspräsident Richard Bischof und die Präsidenten Bruno Sonderegger und Felix Bischofberger der Kirchenverwaltungsräte von Buechen-Staad bzw.
Altenrhein würdigten die Tätigkeit von Hanspeter Wagner und seiner Frau Anna Maria, welche als Kollegienrätin gewirkt hatte, und sprachen davon, was sie ihnen und den Pfarreiangehörigen bedeutet hatten. So sagte Felix Bischofberger, Hanspeter Wagner habe wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Pfarreiangehörigen wohl fühlten und sich mit der Kirche identifizierten und dass hier trotz Turbulenzen in der Weltkirche keine Austritte erfolgten.
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