Rorschach im Sandfieber

KUNSTVOLL ⋅ «Survival of The Fittest» – also unter dem Motto «Der Stärkste überlebt» – läuft seit gestern auf der westlichen Uferpromenade in Rorschach das 19. Internationale Sandskulpturen-Festival. Zehn Teams aus den USA, Holland, Russland, Lettland und der Ukraine setzen die Vorgabe des künstlerischen Leiters Urs Koller um.
12. August 2017, 21:52
Und weil einige der besten Carver, so werden die Sandkünstler in der Szene genannt, am Start sind, dürfen spektakuläre Skulpturen erwartet werden. «An den aktuellen Geschehnissen kann niemand vorbeisehen: Syrien, Sahelzone, Klimakatastrophe und natürlich Trump und Kim. Ich bin überzeugt davon, dass die Künstler Werke schaffen werden, die auch etwas aussagen», sagt Koller. 

Internationale Künstler zeigen am Sandskulpturen-Festival in Rorschach ihr Können und formen detailreiche Figuren. Ab dem 20. August sind die vollendeten Skulpturen für drei Wochen in der Ausstellung am Bodensee zu sehen. Das Sandskulpturen-Festival findet dieses Jahr zum 19. Mal statt. (Silva Schnurrenberger)

Traditionell mit von der Partie sind jeweils die Titelverteidiger. In diesem Fall Dmitriy Klimenko und Ivan Zverev aus Russland, die vergangenes Jahr in Rorschach gleich Jury- und Publikumspreis abgeräumt haben. Noch bis Mittwochabend ist das Festivalgelände frei zugänglich. Ab Donnerstag ist ein Eintritt von fünf Franken zu bezahlen. Gestampft und gebaut wird bis zur Prämierung von kommendem Samstag, die ab 17 Uhr über die Bühne geht. (rtl)

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