Schulen erhalten Unterstützung bei digitalen Medien

26. Juni 2014, 02:36

RORSCHACH. An der Pädagogischen Hochschule in Rorschach fand ein Netzwerktreffen für Schulleitungen und Informatik-Verantwortliche statt. Wie herausfordernd der Einsatz von Informatikmitteln und neuen Medien im Schulumfeld ist, davon zeugten Diskussionen, die sich in den Input-Runden entwickelten. Wie geht man damit um, dass einige Lehrpersonen bereits versiert sind im Umgang mit neuen Medien, während andere wenig wissen oder gar ablehnend reagieren? Welches ist die für die eigene Schule geeignete Strategie im Einsatz der neuen Technik? Was sind rechtliche Rahmenbedingungen, die bei der Digitalisierung von Inhalten berücksichtigt werden müssen? Welche Chancen bringt es mit sich, wenn man die Geräte von Schülerinnen und Schülern aktiv in den Unterricht mit einbindet?

Wichtige Lücke schliessen

Diese Fragen sind an Schulen derzeit hoch im Kurs. Am Netzwerktreffen wurde das neugegründete Institut ICT & Medien an der PHSG vorgestellt. «Es trägt der gestiegenen Bedeutung von digitalen Medien im Lernen der Schule Rechnung», sagt Martin Hofmann, Co-Leiter des Instituts. Schulen, Lehrpersonen und Eltern seien aufgrund der grossen Dynamik beim Thema ICT und Medien täglich herausgefordert. «Das Institut hat sich zum Ziel gesetzt, eine wichtige Lücke in der Ausbildung, Weiterbildung und Beratung von Schulen, Lehrpersonen und Eltern zu schliessen.» Ein Beispiel einer solchen Beratungsleistung stellte Co-Institutsleiter Ralph Kugler vor. Schulen können sich bei der Erarbeitung eines Medienbildungskonzepts begleiten lassen. Dabei ist die Frage nach der Infrastruktur nur ein Puzzleteil, das auch nicht am Anfang steht. Zuerst muss geklärt werden, wie eine Schule digitale Medien einsetzen will, was am PC gemacht werden soll oder auch nicht. Ein Schulteam müsse sich die Frage stellen, ob es bereit sei für dieses Projekt und über die nötigen Ressourcen verfüge, so Ralph Kugler. (pd)


Leserkommentare

Anzeige: