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Tagblatt Online, 29. Juni 2010 01:04:42

Kino Rosental dankt Hansjörg Ritter

An ihrer 11. Generalversammlung dankten die Genossenschafterinnen und Genossenschafter des Kinos Rosental ihrem langjährigen Präsidenten Hansjörg Ritter für dessen Engagement. Ritter hatte auf die GV hin seinen Rücktritt erklärt. Sein Nachfolger ist der bisherige Vize Hannes Friedli.

Heiden. Auch nach elf Jahren ist der genossenschaftliche Betrieb des Kinos Rosental in Heiden eine Erfolgsgeschichte. Möglich ist diese kulturelle Leistung dank eines breiten Engagements, dank dem das traditionelle Dorfkino erhalten werden konnte. Hansjörg Ritter – seit fünf Jahren Genossenschaftspräsident – lebte dieses Engagement vor; doch in den Diskussionen anlässlich der Genossenschaftsversammlung, die kürzlich stattgefunden hat, zeigte sich auch, wie breit das Interesse am Kinobetrieb ist.

Nachfolger gefunden

Die statutarischen Geschäfte wurden von den zwei Dutzend anwesenden Genossenschafterinnen und Genossenschaftern mit grossem Wohlwollen angenommen. Da Hansjörg Ritter auf die diesjährige Versammlung hin seinen Rücktritt als Präsident angekündigt hatte, war auch die Wahl eines Nachfolgers traktandiert. Der bisherige Vizepräsident, der Grafiker Hannes Friedli, der sich seit Gründung der Genossenschaft für das Kino Rosental einsetzt, hatte sich für das Präsidium zur Verfügung gestellt.

Er wurde per Akklamation gewählt. Er bedankte sich für das Vertrauen und versicherte, dass seine Liebe zum Kino Rosental auch nach elf Jahren Vorstandstätigkeit überhaupt keinen Rost angesetzt habe.

Hannes Friedli würdigte den scheidenden Präsidenten Hansjörg Ritter und dessen Verdienste. Besonders erwähnte er den Auf- und Ausbau des Sponsorings mit der Sponsoring-Gruppe «Les amies du Cinéma Rosental», die Pflege des Kontakts intern und extern.

Er überreichte seinem Vorgänger im Namen des Vorstandes ein Geschenk und hoffte, man werde den bald pensionierten Polizeikommandanten und Kinofreund Hansjörg Ritter und dessen Frau nun auch öfter unter den Zuschauern im Kino antreffen.

Zum Schluss ein Film

Im Anschluss an die Jahresversammlung waren die Genossenschafterinnen und Genossenschafter zu einem Imbiss eingeladen.

Aus dem Grillfest im idyllischen Kinogarten wurde allerdings aus Wettergründen nichts, man traf sich stattdessen an der Kinobar. Der Abend klang mit dem Film «Goodbye Solo» des amerikanischen Jung-Regisseurs Ramin Bahrani aus, mit einer wunderbaren Geschichte über die Freundschaft zweier grundverschiedener Menschen und über das Leben. (pd)





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