Shoppen und Schenken bereitet Freude

ALTSTÄTTEN ⋅ Die Igea-Geschäfte luden am Samstag zur Adventsnacht ein. Bei trockenem Wetter belebte nach 18 Uhr eine bunte Bummel- und Marktstimmung die Altstadt.
04. Dezember 2017, 05:18
Max Pflüger

Max Pflüger

Hunderte Schau- und Kauflustige, Dutzende Stände mit einem stimmigen Angebot und eine Perlenkette hell beleuchteter Schaufenster bildeten zusammen mit der Weihnachtsbeleuchtung der Marktgasse den traditionell romantischen Rahmen der Altstätter Adventsnacht. Schon kurz nach 18 Uhr waren die Menschen auf der Gasse und das Leben wogte bis spät in die Nacht hinein durch die Altstadt.

Punkt 18 Uhr wurde die Alt­stätter Adventsnacht in der Mitte der Marktgasse beim Schwertbrunnen eröffnet. Die vielen Schaulustigen wurden von den beiden Co-Präsidentinnen der Igea, Mirjam Seitz-Popp und Karin Frei, begrüsst. Musikalisch gestalteten die Stadtmusik und der Männerchor die schlichte Feier mit, besinnliche Gedanken und den Segen sprachen Pfarrer Marcel Ammann und Pastoralassistent Peter Legnowski.

Adventsnacht aus kirchlicher Sicht

«Bedeutet die Teilnahme der Kirchen an der Eröffnung dieser Adventsnacht, dass sich die Kirchen von der Konsumgesellschaft und den Geschäftsleuten einspannen lassen?», fragte der evangelische Pfarrer. Und: «Ja, die Einkaufshektik lässt sich ja sowieso nicht vermeiden», antwortete er. Doch nur um fortzufahren: «Wir haben aber auch ­etwas anzubieten.» An die weihnachtlichen Bibelworte: «Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und den Menschen seines Wohlgefallens», knüpfte er sodann seine besinnlichen ­Gedanken zur Weihnachtszeit und zur Adventsnacht. Freude, so verkündete er, sei ein zentraler weihnachtlicher Gedanke. Und Freude bedeuten auch sinnvolle Geschenke, beim Empfänger ebenso wie bei Schenkenden, der sie sorgfältig und bewusst für den Empfänger aussuche. In diesem Sinne trage auch Schenken und Shoppen zur weihnachtlichen Freude bei. Und Pastoralassistent Legnowski gab seinen Segen dazu.

Buntes Treiben auf der Gasse

Im Anschluss an die besinnliche Eröffnungsfeier strömten die Besucher der Adventsnacht durch die Gassen und Strassen und in die hell erleuchteten Läden des Städtchens. Man genoss die Marktstimmung und die kuli­narischen Köstlichkeiten, den Glühwein und den Punsch, die Maroni und die Wurst vom Grill, die Musik, von der Stadtmusik bis zum Orgelmann und zu den musikalischen Konserven aus den Lautsprechern.

Verschiedene Vereine nutzten die Gelegenheit, sich zu ­präsentieren: Die Pfadfinder zogen mit ihrem Holzkarren durch die Strassen und fütterten die ­lodernden Feuerschalen. Die ­ermöglichten den Marktbesuchern, die klammen Finger zu wärmen. Der Feuerwehrverein bot Glühwein an. Der Blauring und die Jungwacht waren ebenfalls präsent.

Die Kinder strömten in die ­Placiduskapelle, wo sie spannende Adventsgeschichten hörten. Zum Beispiel von der Reise des Esels zum Jesuskind in Bethlehem. Es musste zahlreiche Abenteuer bestehen und wurde von allen mächtigen Tieren ausgelacht. Vor allem aber vom kraftvollen Löwen. Und doch kam es zum Schluss beim Kind in der Krippe an. Und nach dem Geschichtenhören ging es für die Kleinen vor das Rathaus, wo sich ein nostalgisches Karussell drehte.

In 14 Tagen Weihnachts-Shopping

Wer in der Adventsnacht vergebens nach Geschenken gesucht hat, hat in zwei Wochen noch einmal Gelegenheit zum ausserordentlichen Einkauf. Am Samstag, 16. Dezember, organisieren die Igea-Geschäfte den Weihnachts-Shopping-Abend. Die Altstätter Fachgeschäfte haben dann durchgehend bis 20 Uhr geöffnet.


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