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Tagblatt Online, 01. Oktober 2011 01:04:58

Kantonsräte nominiert und Hooliganismus erörtert

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CVP-Nomination: Felix Bischofberger, Michael Hüppi, Michael Fitzi. (Bild: pd)

Am Montag nominierte die CVP der Gemeinde Thal ihre beiden Kandidaten für die Kantonsratswahlen im März 2012. Wie erwartet wurden die von der Parteileitung empfohlenen Michael Fitzi und Felix Bischofberger ohne Diskussion für die Zehnerliste der Region Rorschach aufgestellt.

THAL. Fitzi informierte bei der Präsentation seiner Person, dass er sich von Berufswegen her vor allem für energiepolitische Anliegen im Sinne einer Liberalisierung des Energiemarktes einsetzen möchte. Als aktueller Schulrat liegt ihm aber auch das kantonale Bildungswesen am Herzen.

Felix Bischofberger ist bereits seit acht Jahren im Kantonsparlament für die Region Rorschach. Er hat sich als engagierter Kantonsrat bewährt und erhält deshalb die Unterstützung für eine weitere Amtsdauer; zumal er im Juni 2012 zum Präsidenten des Kantonsrates gewählt werden würde und somit der Gemeinde Thal eine besondere Ehre zuteil wird.

Hooliganismus

Im Anschluss an die Nominationsversammlung referierte Nationalratskandidat Michael Hüppi zum derzeit brisanten Thema Sport und Politik mit dem Schwerpunkt Hooliganismus. Der Rechtsanwalt und Vizepräsident des FC St. Gallen kann sicherlich als Experte auf diesem Gebiet bezeichnet werden. In seinem Referat konnte Hüppi denn auch aufzeigen, dass die Fussballvereine – allen voran der FC St. Gallen – gemeinsam mit der Politik schon sehr viel getan haben, um das Problem des Hooliganismus rund um die Fussball- und Eishockeystadien zu lösen.

Politik muss helfen

So wurden in den letzten Jahren Schnellverfahren, Stadion- und Rayonverbote sowie das Vermummungsverbot vor Spielen eingeführt. Auch steht zurzeit ein Projekt zur präventiven Fanarbeit in der Umsetzungsphase. Doch Hüppi möchte noch mehr erreichen. Er verlangt von der Politik, und nimmt sich dabei als Nationalratskandidat auch gleich selber in die Verantwortung, dass weitere Massnahmen ergriffen werden, um randalierende und gewaltbereite Matchbesucher in den Griff zu bekommen.

Konkrete Massnahmen

Anschliessend konnte Felix Bischofberger erläutern, wie diese Problematik im St. Galler Kantonsrat behandelt wird. Es sei leider eine Tatsache, dass die Gewährleistung der Sicherheit sowohl bei den Rapperwil-Jona Lakers als auch beim FC St. Gallen enorm viele Polizeistunden erfordert. Aus diesem Grund seien neue Lösungsvorschläge gefragt. Und dabei ist die CVP federführend. Gefordert werden die Beschränkung des Alkoholausschanks, Sitzplatzzwang und sogenannte Kombitickets für Auswärtsspiele. (pd)





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