Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 19. Mai 2012, 01:07 Uhr

Kann ich mir eine Frühpensionierung leisten?


Die nachfolgende Übersicht soll Sie in dieser wichtigen Frage unterstützen – ein umfassendes Beratungsgespräch bei Raiffeisen wird Ihnen zudem die Sicherheit für den richtigen Entscheid geben.

Umfragen zeigen: Rund jeder zweite Berufstätige möchte sich vorzeitig pensionieren lassen. Doch eine Frühpensionierung ist teuer und nicht alle können sie sich leisten. Wer an eine Frühpensionierung denkt, muss über sein künftiges Einkommen und seine Ausgaben Bescheid wissen, um mögliche Einkommenslücken zu erkennen und rechtzeitig schliessen zu können. Für den Bezug der Leistungen aus der 1. Säule (AHV-Rente) haben Sie bei einer vorzeitigen Pensionierung zwei Möglichkeiten:

• Sie reichen die AHV-Anmeldung spätestens drei Monate vor Ihrem 64. (Frau) bzw. 65. (Mann) Geburtstag ein und beziehen eine reguläre AHV-Rente.

• Sie melden einen AHV-Vorbezug an und erhalten frühestens zwei Jahre vor dem ordentlichen Pensionsalter eine lebenslang gekürzte AHV-Rente.

Bei beiden Varianten ergeben sich Einkommenslücken, die mit eigenen Mitteln finanziert werden müssen.

Kürzungen bei Vorbezug

Die AHV-Rente kann ein oder zwei Jahre vor dem ordentlichen Pensionsalter bezogen werden. Allerdings wird die Rente pro vorbezogenes Jahr um 6,8 % gekürzt. Gerne machen wir folgendes Beispiel zur Veranschaulichung: ordentliche AHV Rente 27 840 Franken – Vorbezug 2 Jahre – Kürzung 13,60 % (2× 6,80%) – dies entspricht einer reduzierten AHV-Rente bei Vorbezug von 24 054 Franken pro Jahr (Kürzung von monatlich 315 Franken).

AHV-Beitragspflicht

Bis zum regulären Pensionsalter müssen in jedem Fall die AHV-Beiträge entrichtet werden, auch wenn AHV-Leistungen mit einer entsprechenden Kürzung vorbezogen werden.

Die Höhe der Beiträge ist abhängig vom aktuellen Renteneinkommen und vom Vermögen. Sie belaufen sich zurzeit auf 475 Franken (Minimum) bis 10 300 Franken (Maximum). Melden Sie sich auf jeden Fall bei Ihrer AHV-Zweigstelle und füllen Sie eine Anmeldung für nicht erwerbstätige Personen aus. Es genügt u. U. nicht, wenn der Ehepartner den sogenannten doppelten Mindestbeitrag (950 Franken) bezahlt, weil Sie evtl. als nichterwerbstätige Person mehr einzahlen müssen.

Vorteile des Beratungsmodells

• Umfassende Betrachtung garantiert die Berücksichtigung Ihrer Bedürfnisse. • Transparent und fair, individuell und persönlich, verschafft Übersicht. • Konsequente Umsetzung der gemeinsam erarbeiteten Lösung. • Nachhaltige und langjährige Betreuung für Sie.

Unser Tip

Melden Sie sich noch heute bei Ihrer Rheintaler Raiffeisenbank und holen Sie sich ganz unverbindlich und kostenlos die «Raiffeisen-Pensions-Box» mit hilfreichen Tips, Merkblättern, Steuereinsparmöglichkeiten und weiteren nützlichen Hilfsmitteln rund ums Thema Pensionierung ab.



Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren.



Leser-Kommentare:
keine

Anzeige:

tagblatt.ch / leserbilder

leserbilder.jpg

Gewinnspiel Tippen Sie mit

Fussball