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Tagblatt Online, 04. September 2010 01:01:20

Ein neues Auto namens Stern

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Symbolische Schlüsselübergabe: (von links) Gemeindepräsident Roland Wälter, Garage-Thurnheer-Verkaufsleiter Rolf Lichtensteiger und Heimleiter Markus Lüchinger.

DIEPOLDSAU. Die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Rheinauen haben gestern ihr neues Fahrzeug für Ausflüge, Arztbesuche, Botengänge und Kirchenbesuche erhalten. Zudem gab es eine schöne Überraschung.

gert bruderer

Gemeindepräsident Roland Wälter hatte die Anschaffung des Fahrzeugs am Überraschungsnachmittag vom 30. April versprochen – nun ist es da: ein Fünfplätzer mit einem weiteren Platz für jemanden im Rollstuhl.

Das Auto «Stern» getauft

Die Bewohner des Heimes haben fürs Auto den Namen Stern gewählt. Damit es auch tatsächlich unter einem guten Stern steht, hat es gestern Pfarrer Patrick Brunschwiler gesegnet.

Zu verdanken ist das Fahrzeug der früheren Rheinauen-Bewohnerin Anna Kuster-Krieg, aus deren Vermächtnis sich das Auto finanzieren liess. Die Kosten, inklusive Umbau, beziffert Roland Wälter mit rund 56000 Franken.

Rollstuhlplatz schon getestet

Heimbewohner Hermann Kampfer, Vater des früheren Kanti-Rektors, durfte den Rollstuhlplatz als erster testen – und feststellen, dass sowohl die Sicherheit als auch der Komfort (Zugänglichkeit, Ausblick) keinen Wunsch offen lassen.

Und getreu der Absicht der Gemeinde, das Energiestadt-Label zu erreichen, hat man auf die Energieeffizienz Wert gelegt und ein Auto der A-Klasse angeschafft. Auch in Zukunft wolle die Gemeinde nur noch umweltfreundliche Fahrzeuge kaufen, meinte Wälter.

Schöne Überraschung

Für die Heimbewohner war die gestrige Fahrzeugübergabe mit einem schönen Fest verbunden.

Man erlebte einen Grillplausch bei bestem Wetter und wurde von Maria Hardegger mit Handorgelklängen unterhalten. Ausserdem wurde man von Heimleiter Markus Lüchinger mit einer guten Nachricht überrascht: Ab sofort haben immer diejenigen Heimbewohner an einem Nachmittag einen Ausflug mit dem neuen Auto zugute, die im zurückliegenden Monat Geburtstag hatten. Die ersten drei, die in den Genuss eines solchen Ausflugs kommen, sind Alfred Oehy, Alwina Zopfi und Anny Zoppi.

Als mögliche Ausflugsziele nannte Lüchinger den Werdenbergersee, den St.Anton, Heiden oder den Bodensee.





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