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Tagblatt Online, 09. September 2010 01:02:42

Der Verkehrsverein setzt sich ein

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Die Vorstandsmitglieder des Gemeinnützigen- und Verkehrsvereins trafen sich mit dem Gemeinderat. (Bild: Bild: rsch)

BERNECK. Der Gemeinderat traf sich mit dem Vorstand des Gemeinnützigen- und Verkehrsvereins (GVV) Berneck. Der GVV erfüllt viele wichtige Aufgaben in der Gemeinde. Das neue Hundereglement untersteht dem fakultativen Referendum.

Der Gemeinderat trifft sich regelmässig mit dem Vorstand des Gemeinnützigen- und Verkehrsvereins (GVV) Berneck zu einem Gedankenaustausch. Der GVV, der von Mischa Thurnherr präsidiert wird, erfüllt viele wichtige öffentliche und touristische Aufgaben in Berneck. Der GVV ist zuständig für die Terminkoordination und die Zusammenarbeit zwischen den Dorfvereinen.

Der Flyer «Bernecker Veranstaltungskalender» wird, wie auch der vom GVV mit Daten belieferte Kalender der Lindengrafik, in alle Haushaltungen verteilt. Diese Dienstleistung wird im Dorf geschätzt. Ein weiterer vom GVV organisierter Anlass ist die Gemeinde-Wanderung. Diese führte am vergangenen Samstag von Heiden über die Appenzeller Höhen nach Berneck. 150 Personen nahmen teil. Die Wanderung wird alle zwei Jahre alternierend mit dem Torkelfest durchgeführt.

Belebung der Kilbi

Der Vorstand des GVV setzt sich zusammen mit weiteren Dorfvereinen für eine attraktive Kilbi und den Jahrmarkt ein. Am Jahrmarkt-Samstag wird am Nachmittag eine Sportlerehrung durchgeführt. Der farbige Ortsprospekt und weitere Flyer zu Spaziergängen im Dorf, dem Wein-Wander-Weg und Bike-Touren werden ebenfalls durch den GVV erstellt. Die Wanderkarte von Berneck und Umgebung gehört ebenfalls zu den Dienstleistungen. Der GVV ist weiter verantwortlich für die im Gemeindegebiet platzierten Bänke.

Alljährlich wird durch den Vorstand mit freiwilligen Helfern ein Unterhaltseinsatz geleistet. Der GVV führt am Sonntag, 5. Dezember, das 2. Bernecker Kinderfäscht durch. Die Politische Gemeinde und die Ortsgemeinde unterstützen diesen Familienanlass in der vorweihnachtlichen Zeit.

Zurzeit werden im Auftrag des GVV Entwürfe für neue Ortseingangstafeln erstellt. Diese Tafeln stehen im Eigentum und in der Verwaltung des GVV. Die Ortseingangstafeln müssen verschiedene Bedürfnisse – auch von Vereinen – abdecken.

Die Gemeinde hat sich zur Übernahme der Kosten für die Erneuerung bereit erklärt.

Der Gemeinderat dankt den Vorstandsmitgliedern des GVV für den Einsatz zugunsten der Öffentlichkeit. Es wird wertvolle und wichtige Arbeit geleistet.

Hundereglement im Fokus

Der Gemeinderat hat zusammen mit allen weiteren Rheintaler Gemeinden ein gleich lautendes Hundereglement erlassen.

Die bisherige Hundetaxe beträgt 60 Franken für den ersten und 100 Franken für jeden weiteren Hund im gleichen Haushalt. Gemäss Hundegesetz können die politischen Gemeinden die Hundetaxe durch den Erlass eines Reglements bis auf das Doppelte dieser Ansätze erhöhen, soweit ihnen aus der Hundehaltung besondere Aufwendungen erwachsen. Bis anhin bestand in Berneck kein solches Reglement.

Die Anzahl der gehaltenen Hunde hat sich in den vergangenen Jahren stark erhöht. Im Jahr 1960 wurden in Berneck 81 Hunde gehalten, im Jahr 1970 bereits 105, 1985 waren es 173 Hunde und im vergangenen Jahr wurden genau 200 Hunde in Berneck registriert. Mit der grösseren Zahl der Hunde sind auch die Aufwendungen der Gemeinde für die Hundehaltung in den letzten Jahren gestiegen.

In Berneck sind zurzeit 25 Robidog-Behälter platziert, die wöchentlich – teilweise sogar mehrmals – geleert werden müssen. Der Hundekot muss kostenpflichtig entsorgt werden. Nicht unerheblich ist auch der Verbrauch von Hundekotsäcken. Aus der Hundehaltung entsteht auch ein administrativer Aufwand für die Führung der Hundekontrolle.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind die Aufwendungen der Gemeinderatskanzlei für die Entgegennahme von Klagen über Hundehalter. Es bestehen durch die Hundehaltung immer wieder Probleme mit Lärmbelästigung, ungenügender Aufsicht, Nichtaufnahme des Hundekots und dem unkontrollierten Laufenlassen von Hunden in Quartieren und auch im Feld.

Aufschlag gerechtfertigt

Bei der Kalkulation zeigt sich, dass die Aufwendungen der Gemeinde durch die bisherigen Hundetaxen nur zu rund der Hälfte gedeckt sind. Eine Erhöhung der Hundetaxe ist demzufolge mehr als gerechtfertigt.

Mit dem neuen Hundereglement werden die Taxen von bisher 60 auf neu 100 Franken für den ersten Hund und von 100 auf 150 Franken für den zweiten Hund erhöht. Es ist dies eine sicher massvolle und gerechtfertigte Erhöhung. Der kalkulatorische Aufwand der Gemeinde wird dann zu rund 90 Prozent gedeckt sein.

Fakultatives Referendum

Das neue Hundereglement untersteht bis zum 28. September dem fakultativen Referendum. Für die Einreichung eines Referendumsbegehrens sind 231 gültige Unterschriften erforderlich.

Dienstjubiläum im Altersheim

Am 1. September konnte Jeanette Georgiou beim Alters- und Pflegeheim Städtli das zehnjährige Dienstjubiläum feiern. Jeanette Georgiou hat berufsbegleitend den Fähigkeitsausweis als Betagtenbetreuerin SODK erworben. Die angenehme und freundliche Art der Jubilarin wird von den Bewohnern und Mitarbeitenden geschätzt.

Der Gemeinderat und die Kommission für Alter und Pflege gratulieren zum Dienstjubiläum und freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.

Räume im Sek-Schulhaus frei

Im ehemaligen Sekundarschulhaus Kirchgass 2, das im Besitz der Politischen Gemeinde ist, können drei Schulzimmer mit Flächen zwischen 57 und 67 m² sowie das ehemalige Lehrerzimmer mit 33 m² gemietet werden. Die Räumlichkeiten können als Schulungsraum, Büro oder Ähnliches genutzt werden.

Die WC-Anlagen, der Veloständer, der Eingangsbereich und die Schulküche können mitbenützt werden. Interessenten können sich beim Gemeindeamt, Telefon 071 747 44 75, melden. Im Dachgeschoss des Sekundarschulhauses befindet sich das Probelokal des Musikvereins.

Ausstellung nochmals offen

Die Ausstellung «Obervögt und Habermuas» im Haus zum Torggel ist am Sonntag, 12. September, nochmals von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch Peter Schmid öffnet nochmals das Schlössli Rosenberg zur freien Besichtigung.

An beiden Orten stehen kleine Festwirtschaften zur Verfügung. Dem Unihockeyclub UHC Buffalo Rheintal ist das Festwirtschaftspatent für einen Spieltag am 17. Oktober erteilt worden. (gk)





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