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Tagblatt Online, 07. September 2010 01:01:12

Rheintal-Bodensee: 21 Tore in zwei verlorenen Auswärtsspielen

In Zug verlor die U15 3:5 und die U14 gar 5:8.

Fussball. Nach den zwei Startniederlagen wollte die RB U15 eine erneut engagierte Leistung endlich in Punkte ummünzen. Den ersten Dämpfer gab es aber schon vor der Partie: Der Goalie verletzte sich beim Einspielen am Daumen und musste ersetzt werden. Allen Vorsätzen zum Trotz geriet RB sofort unter Druck. In der 5. Minute gingen die Zuger bereits in Führung, wobei die Abwehr keine gute Figur machte. Ein neuerlicher haarsträubender Abwehrfehler führte nach 22 Minuten zum 0:2.

Rheintal-Bodensee gab sich nicht auf und verkürzte vorläufig, lag aber wenig später wieder mit zwei Toren im Rückstand. Nach einem stehenden Ball konnten die Gäste aber noch vor der Pause das 2:3-Anschlusstor erzielen. Aus Leichtsinn entstandene Gegentore sollten nach der Pause vermieden werden, doch nach nur zwei Minuten war dieser Vorsatz Makulatur: Zug erhöhte auf 4:2. Der erneute Anschlusstreffer kam schnell, und eine Chance zum 4:4 wurde sträflich ausgelassen. Praktisch im Gegenzug folgte indes das 5:3 für die Zuger.

Danach fielen keine weiteren Treffer. Im Gegensatz zu den vorherigen Spielen muss sich vorhalten lassen, den Gegner mit leichtsinnigen Fehlern aufgebaut zu haben.

Gar 13 Tore – aber immer noch eines weniger als beim 7:7 der U15 im Vorjahr – fielen beim Match der U14 gegen Zug. Die Innerschweizer siegten diesmal 8:5 (3:2). Nach der frühen Führung der Gäste (12.) erwachten die Hausherren und liessen nach dem Ausgleich und der erneuten Führung der Ostschweizer keinen Zweifel mehr darüber aufkommen, wer den grösseren Siegeswillen besass.

Die Gäste machten es den Innerschweizern leicht, zu Toren zu kommen. Zu unentschlossen und mit zu wenig Biss in den Zweikämpfen agierte man in dieser Phase, was die Zuger ausnutzten und auf 6:2 davonzogen. Mit drei Einwechslungen kam etwas mehr Leben ins Spiel, alle drei Wechselspieler zeichneten für die weiteren Tore verantwortlich, doch lag der Ausgleich stets in weiter Ferne. Zu spät stemmte man sich gegen die drohende Niederlage. (sän, lb)





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