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Tagblatt Online, 02. September 2010 01:01:06

8133 Altstätter Lebensjahre

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ALTSTÄTTEN. Gestern Mittag lud die Stadt Altstätten ihre ältesten Bewohner zur alljährlichen Altersfeier ins Restaurant Ziel ein. Die anwesenden 96 Gäste vereinigten weit über 8000 Lebensjahre auf sich.

Max Pflüger

Die Stadt Altstätten bedankt sich mit dem seit 33 Jahren durchgeführten Anlass bei ihren ältesten Einwohnern für die ein Leben lang geleistete Arbeit zum Wohle der Stadt und der Gemeinschaft. Geladen waren die 80, 85, 90 und mehr Jahre alten Mitbürgerinnen und Mitbürger. Total 8133 Jahre sassen hier gemütlich beisammen.

Bei einem feinen Essen aus der Ziel-Küche verlebten die betagten Mitbürger einen gemütlichen Tag, musikalisch umrahmt von Trio «Moos am Rugge».

Koni Lacher, Klavier, Josef Sonderegger, Saxophon und Klarinette, und Martin Steger, Akkordeon, unterhielten die Gäste mit Melodien aus ihrer Zeit, mit alten Schlagern wie «Sail Along Silvery Moon», stimmungsvollem Jazz wie Bechets «Petite Fleure» oder heimischen Liedern wie dem bekannten «Guggerzytli», mit Melodien also, die ebenfalls schon etwas «Moos am Rugge» angesetzt haben.

Eine besondere Ehrung erfuhren die beiden ältesten, anwesenden Altstätter Einwohner. 97 Jahre alt ist der 1912 geborene Karl Städler-Sonderegger als ältester Herr, und sogar 100 Jahre alt ist die älteste Frau, Maria Gschwend-Thürlemann, geboren 1910.

Stadtpräsident Daniel Bühler dankte aber auch allen, die sich um die älteren Altstätter bekümmern, dem Personal der Pflege- und Altersheime, den Ortsvertreterinnen und Begleiterinnen von Pro Senectute und der Frauen- und Müttergemeinschaft und des gemeinnützigen Frauenvereins.

Sechs Frauen überreichte er zum Dank für ihr grosses und unermüdliches Engagement ein Präsent: Erika Ritz und Rosmarie Meier von Pro Senectute, Dora Warth und Kathrin Hanselmann vom gemeinnützigen Frauenverein und Karin Peter und Margrith Baumgartner von der Frauen- und Müttergemeinschaft.

Besonders herzlich und mit einem Blumenstrauss bedankte sich Stadtpräsident Daniel Bühler bei Dora Warth, die nach über 20 Jahren auf Ende 2010 von ihrer Aufgabe zurücktritt und daher am nächsten Altersmittag im Ziel nicht mehr dabei ist.





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