Tagblatt Online, 02. September 2010 01:01:07
3000 Teilnehmer am OL-Cup
Ziel erreicht: Jared (11-jährig), Till (10) und Jessica (10) aus Heerbrugg.
AU. Gestern fand der siebte und letzte Dorf-Orientierungslauf für jedermann statt. Ein wie immer gelungener Anlass wurde durch Posten stehlende Strolche getrübt.
Yves Solenthaler
Mario Ammann war entsetzt. In aufwendiger Arbeit stellt er mit seinem Team der OL-Gruppe St. Gallen/Appenzell jeweils die Dorf-OLs zusammen. Seit sieben Jahren, 51 Mal bereits. Oft kommen Posten weg, bzw. die weiss-orangen Flaggen, mit denen diese gekennzeichnet sind. Gestern musste er konstatieren, dass sich einige «daraus einen regelrechten Sport machen». In Au fehlten zwei Posten zeitweise ganz – sie wurden später im Bach gefunden – und mindestens fünf wurden mutwillig versetzt.
Eine Einheit blieb unauffindbar. Das störe den Wettkampf, sagt Ammann, und habe auch finanzielle Folgen: «Eine Einheit kostet fast 200 Franken.»
Posten kommen abhanden, nicht aber das Interesse am Rheintaler OL-Cup. Sieben Veranstaltungen dieser Art fanden dieses Jahr statt, gemäss Ammann nahmen zusammengerechnet fast 3000 Sportler daran teil: «Das ist zwar keine Steigerung, aber doch eine Bestätigung des letzten Jahres.»
Wobei es schon stimmungsvollere Läufe als gestern in Au gab. Weil kein Dorfverein der OLG St. Gallen/Appenzell beim Organisieren half, gab es im finalen Rennen keine Festwirtschaft. Feiern konnten die Sieger aber doch: Bei den Familien Kurt, Fabian und Janik Rüdisühli aus Balgach. Ebenfalls aus dem Rheintal kamen zwei Damen mit dem Punktemaximum: Katja Zünd (Kriessern) und Elke Hacker (Rebstein).
- Artikel empfehlen:








Zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden.
Kommentar schreiben