Tagblatt Online, 07. September 2010 01:01:13
«Chnobli» am Podest vorbei
Die Prüfung mit den Kegeln bewältigte «Chnobli» mit Bravour. (Bild: Bild: mäx)
Roland «Chnobli» Heeb ist an der WM für Berufschauffeure in Rankweil knapp an einer Medaille vorbeigefahren. Dennoch kommt er mit Gold nach Hause.
Mäx Hasler
Rankweil/Altstätten. Chauffeur Roland Heeb ist weltweit der sechstbeste Chauffeur und schweizweit der zweitbeste, zumindest was seine Kategorie betrifft. In der Kategorie A, in der 34 Fahrer am Start waren, wurde «Chnobli» hinter Sieger Marcus Ritter aus Deutschland, Harry Winqvist aus Finnland, Heino Martens, Deutschland, Jur Roele aus Holland und Teampartner Oliver Kaufmann guter Sechster.
Kein Glück auf der Wippe
Ausgerechnet seine Spezialdisziplin, die Wippe, die er sonst mit geschlossenen Augen bewältigt, wurde ihm zum Verhängnis. Die 700-PS-Zugmaschine von Volvo war dem Scania-Fahrer wohl etwas zu schnell. Trotzdem durfte sich «Chnobli» eine Goldmedaille umhängen lassen. In der Mannschaftswertung wurde er mit seinen 13 Teamkollegen mit 530 Punkten Mannschafts-Weltmeister vor Holland, 559, und Finnland, 632 Punkte.
Guter Gesamtrang
Auch in der Gesamtwertung darf sich der Altstätter sehen lassen. Unter 135 Chauffeuren, die sich für die WM qualifiziert hatten, belegt er mit 445 Punkten den sehr guten 16. Rang. Gesamtsieger wurde Appie Bruggink aus Holland, 130 Punkte, vor dem Schweizer Christian Häni, 151, und Marcus Ritter, Deutschland, 203 Punkte. Den letzten Platz belegt mit 1466 Punkten ein Chauffeur aus Ungarn.
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