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Tagblatt Online, 04. März 2010 01:00:55

Pappel gestutzt – Gefahr gebannt

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Mit einem Hebekran wurde die Rössli-Pappel gekürzt; nun sollten bei Sturm keine Äste mehr herunterfallen. (Bild: Bild: Maya Seiler)

BALGACH. In einer spektakulären Aktion wurde gestern die riesige Pappel, welche im Garten hinter dem Restaurant Rössli steht, um mehrere Meter gekürzt.

MAya Seiler

An der alten Landstrasse im Garten des Restaurants Rössli steht eine riesige Pappel. Anwohner schätzen ihr Alter auf etwa 60 Jahre. Da Pappelholz sehr brüchig ist, verlor der Baum bei jedem Sturm massenweise Äste, welche auf die Strasse und auf die Dächer der Nachbarhäuser herunterfielen.

Die alte Landstrasse ist in diesem Bereich auch Wanderweg; ausserdem gehen die Schüler vom Schulhaus Berg täglich am Rössli vorbei. Die Pappel bildete für Passanten und Fahrzeuge eine Gefahr.

Um den Baum nicht ganz fällen zu müssen, entschloss sich die Gemeinde, ihn um mehrere Meter zu kürzen. Ein Spezialfahrzeug mit Hubkran und Hebebühne beförderte die Holzfäller auf die Höhe von gut 30 Metern.

Drei Arbeiter waren nötig, um gestern in einer spektakulären Aktion Ast um Ast abzusägen. Die Äste wurden direkt vor Ort mittels eines leistungsfähigen Häckslers zu Holzschnitzeln zerkleinert. Das Teilstück der alten Landstrasse hinter dem Rössli musste für jeden Verkehr gesperrt werden.

Schaulustige und Anwohner verfolgten das Geschehen von der Abschrankung aus.

Gar nicht zufrieden waren die zahlreichen Vögel, welche den Baum als Standort gewählt haben. Sie flatterten wie wild herum und protestierten mit lautem Gezeter gegen die Störung.





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