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Tagblatt Online, 11. März 2010 01:03:51

Nicht rosig, aber zu verkraften

Trotz schwierigem Wirtschaftsumfeld schloss die SFS Gruppe in allen Bereichen zwar tiefer, aber immerhin durchwegs mit schwarzen Zahlen. Der Umsatz der Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr um 15,4 Prozent auf 1122 Mio. Franken zurückgegangen. Der Betriebserfolg ging gar um rund 70 Prozent auf 36 Mio. Franken zurück, und der Unternehmensgewinn brach um 50 Prozent von 80,5 auf 40,7 Mio. ein.

Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden: Der wirtschaftliche Einbruch konnte aufgefangen und umfangreiche Restrukturierungen realisiert werden. Neben dem Stellenabbau durch natürliche Fluktuation und Frühpensionierungen mussten durch die betriebliche Restrukturierung in der Schweiz rund 80 Entlassungen (davon 60 im Rheintal) ausgesprochen werden. Insgesamt wurden landesweit rund 180 Stellen abgebaut. Für 2010 zeigt sich SFS optimistisch.

Obwohl die Verantwortlichen noch keine Anzeichen für einen nachhaltigen dynamischen Aufschwung erkennen, glauben sie doch, dass die Talsohle durchschritten ist. Die Nachfrage wird sich 2010 weiter erholen. Die solide Bilanz und die gesicherte Stabilität der Gruppe erlauben unternehmerische Vorwärtsschritte und ungeminderte Investitionen in die Zukunft. Im Fokus stehe unter anderem der Ausbau der Marktposition in den asiatischen Wachstumsmärkten.

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