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Tagblatt Online, 6. Mai 2009, 01:04 Uhr

Exzellente Maturaarbeiten gewürdigt

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Glückliche Gewinner des erstmals vergebenen Kantonsschulpreises: Gabriel Sidler (links), Annina Scherrer und Roman Tobler. (Bild: Bild:Andrea Plüss)

Erstmals sind gestern in der Kanti Heerbrugg die Kantonsschulpreise für herausragende Maturaarbeiten verliehen worden. Eine externe Jury hat insgesamt neun Preisträger aus drei Fachbereichen für ihre Leistungen ausgezeichnet.

ANDREA PLÜSS

Heerbrugg. Die Abgabe einer Maturaarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung zur Maturitätsprüfung. Für diese wichtige Arbeit haben die Schüler rund acht Monate Zeit. Es gilt, ein Thema aus den Bereichen Mathematik/Naturwissenschaften/Technik, Geistes-und Sozialwissenschaften oder dem Bereich Sport/Musik/Bildnerisches Gestalten zu entwickeln und selbständig zu bearbeiten.

Systematisches Vorgehen

Die Gymnasiasten sollen sich im Abfassen einer wissenschaftlichen Arbeit üben und ihr gewähltes Thema selbständig und zielgerichtet darstellen. Betreut werden sie in dieser Zeit von einer Fachlehrperson, die bereits bei der Wahl des Themas beratend zur Seite steht.

Nur auf dem Gymmi

Nur das Gymnasium kennt die Maturaarbeit mit wissenschaftspropädeutischem Charakter und unterscheidet sich damit von anderen Ausbildungsgängen der Sekundarstufe II. Den Unterschied als Besonderheit herauszustellen und gleichsam die Qualität der Maturaarbeiten ins Zentrum zu rücken war die Intention, die hinter dem erstmals durchgeführten Anlass stand. Von insgesamt 125 abgegebenen Arbeiten sind 17 mit dem Prädikat «exzellent» bewertet worden und nahmen an dem Wettbewerb teil. Die Jurymitglieder hatten nun die Qual der Wahl bei der Vergabe der drei Hauptpreise und der sechs Anerkennungspreise. In festlichem Rahmen wurde dann das Geheimnis gelüftet und die Preisträger für ihre Leistungen mit einer laudatio gewürdigt. Mit den Firmen Leica Geosystems und Sterngarage sowie der UBS Heerbrugg hatten sich Sponsoren für die Hauptpreise gefunden.

Kreativität und Fleiss belohnt

Die Siegerarbeiten dokumentieren in ihrer Vielfältigkeit nicht zuletzt das Spektrum der Möglichkeiten und der ganz persönlichen Neigungen und Fähigkeiten der Verfasser. Es war höchst interessant und informativ, den Präsentationen zu folgen, die engagiert und überzeugend vorgetragen wurden. Der Hauptpreis im Fachbereich Mathe/Naturwissenschaften ging an Roman Tobler , Oberegg, im Bereich Geisteswissenschaften an Gabriel Sidler, Oberriet und im Bereich Musik/Kunst an Annina Scherrer, Walzenhausen. Anerkennungspreise erhielten: Michael Grabher, Pascal Rabatscher, Simone Dürr, Silvana Tschudi, Basil Engler und Alexandra Huberson. Die prämierten Arbeiten können in der Eingangshalle der KSH besichtigt werden.



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