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Tagblatt Online, 25. August 2010 08:12:00

Brücke wird Leica-Forschungsobjekt

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Beim Installieren: Marco Heule und Marc Nüesch von RhV mit Gebhard Merk von Leica-Geosystems. (v.l.) (Bild: Bild: René Schneider)

DIEPOLDSAU/HEERBRUGG. Dieser Tage haben die Vorbereitungsarbeiten begonnen: Mitarbeiter des Rheintaler Elektro-Unternehmens RhV legen Leitungen entlang der Diepoldsauer Schrägseilbrücke. Leica Geosystems wird sie als Forschungsobjekt einrichten.

René schneider

Das Heerbrugger Unternehmen Leica Geosystems habe für ihr Projekt die Diepoldsauer Schrägseilbrücke aus ästhetischen Überlegungen gewählt. «Weil sie nahe dem Standort Heerbrugg steht und ein schönes Repräsentationsobjekt ist für die internationale Kundschaft» erläuterte gestern der Leica-Geomatik-Ingenieur Gebhard Merk. Er leitet die Arbeiten auf der Brücke.

Leica Geosystems werde in Absprache und mit Bewilligung des Kantons diverse Sensoren und Geräte zur Überwachung des Bauwerks an- und einbauen. Es gehe aber, verdeutlichte Merk auf Nachfrage, nicht darum, den Verkehr oder die Vorgänge auf den Fuss- und Radwegen zu kontrollieren oder zu überwachen, sondern «nur das Bauwerk selber».

Die Brücke habe weder Schäden noch Auffälligkeiten, die eine bessere Überwachung nötig machen würden, so Merk.

«Wir hätten auch ein anderes Bauwerk als Referenz- und Forschungsobjekt wählen können, etwa eine Brücke im Tessin oder einen Staudamm im Bündnerland.

Die Region, bzw. das kantonale Tiefbauamt würden von der Wahl indirekt profitieren, indem sie Mess- und Beobachtungsresultate «ihres» Bauwerks mitgeteilt bekommen.





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