Tagblatt Online, 27. August 2010 01:04:42
Armut wahrnehmen und gemeinsam handeln
Mehrere Kirchgemeinden unterstützen die Caritas-Kampagne «Armut halbieren» mit einem Anlass in Widnau. Zu den auftretenden Gästen zählt Regierungsrätin Kathrin Hilber.
gert bruderer
widnau. Caritas tourt in der nächsten Zeit durch den Kanton und ist schliesslich in Widnau zu Gast: am Donnerstag, 16. September, im Jakobisaal. Vorgestellt werden zwei Vorzeigeprojekte – darunter der «A-Treff», ein Treffpunkt für Menschen in materiell schwierigen Situationen.
Was lässt sich gegen Armut tun?
Aspekte, die zur Sprache kommen, sind unter Armut leidende Kinder, die Ausrichtung der Sozialhilfe, Engagements in der Region sowie politische Vorstösse gegen Armut.
Auch die Gründung einer Selbsthilfegruppe ist ein mögliches Thema. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage, was sich gegen Armut tun lässt.
An einem Gespräch nehmen ausser Regierungsrätin Kathrin Hilber vom Departement des Innern der neuerdings in Rebstein tätige evangelische Pfarrer Renato Tolfo, Gabrielle Suhner als Geschäftsleiterin der Sozialen Dienste Mittelrheintal sowie Armutserfahrene des A-Treff Widnau teil.
Anlass ist öffentlich
Eingeladen wird von Caritas St. Gallen und den evangelischen Kirchgemeinden Thal-Lutzenberg und Diepoldsau-Widnau-Kriessern sowie der katholischen Seelsorgeeinheit Blattenberg und der katholischen Pfarrei St. Jakobus Widnau.
Angesprochen sind speziell kirchliche und politische Kreise, Fachstellen, Betroffene und Projektträger, aber auch Interessierte aus der ganzen Bevölkerung. Der Widnauer Anlass vom 16. September beginnt um 17 Uhr und dauert bis 22 Uhr.
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