Plauschnachmittag mit Alpakas und Co.

ST. MARGRETHEN ⋅ Bei einem Ausflug auf den Balishof verbrachten zwölf Teilnehmer des diesjährigen Ferienpasses abwechslungsreiche Stunden mit Ponys, Alpakas und weiteren Hoftieren.
07. Oktober 2017, 08:50
Davide De Martis

Der Ferienpass Am Alten Rhein bietet den Primarschülern und den Schülern der ersten Oberstufe ein abwechslungsreiches Programm. «Unterwegs mit Ponys, Alpakas & Co.» heisst einer der Kurse, die zur Auswahl stehen.

Mit dem Bähnli zum Balishof

Die freiwilligen Helferinnen Fabienne Kühne und Brigitte Gajetzki begleiteten am Freitag zwölf Teilnehmer des Ferienpasses auf den Balishof. Deshalb trafen sich alle am Mittag am Rheinecker Bahnhof, um von dort aus mit dem «Appenzellerbähnli» nach Walzenhausen zu fahren. Oben angekommen, spazierte die Gruppe zum Grundstück von Fabienne und Loret- to Lüchinger. Das Ehepaar beherbergt dort etwa 40 Tiere. Da­runter auch Alpakas, Ponys und den aufgeweckten Hofhund Kira, der das Geschehen stets im Blick behielt.

Nach einer kurzen Begrüssung ging es für die Schüler aus dem unteren Rheintal auch schon zu den Schafen und Alpakas. Natürlich war es auch möglich, diese zu streicheln, ob­- wohl Alpakas eigentlich kontaktscheue Tiere sind. Denn die Lüchingers züchten ihre Alpakas nicht etwa ihres Felles wegen. Auf dem Hof der Lüchingers werden tiergestützte Therapien angeboten, zum Beispiel für Kinder mit psychischen Erkrankungen.

Alpakas waren kaum scheu

Bei diesen Therapiestunden kommen auch die Alpakas zum Einsatz. Die scheuen Tiere sind dadurch recht gut an den Kontakt mit Menschen gewöhnt.

Nachdem die zehn Mädchen und zwei Buben den Rundgang über den Hof beendet hatten, durften sie sogar die Ponys striegeln und frisieren. Manch schöner Zopf zierte am Ende des Nachmittags die Mähnen der Ponys. Einen Kurzbesuch statteten die Ferienpässler schliesslich noch den Steinböcken und den Pferden ab, die sich ebenfalls auf dem Balishof der Familie Lüchinger befinden.

Zum Abschluss des aufregenden Nachmittags nahmen die Teilnehmer je ein Tier an die Leine und machten noch einen gemeinsamen Spaziergang über die Wiesen.

Davide De Martis


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