Park bildet stimmungsvolle Kulisse

ST.MARGRETHEN ⋅ Gedränge herrschte rund um den Park, gut besetzt waren die Stände und Zelte mit warmer Verpflegung, wo man die vom Einkaufsbummel kalten Hände an einem Glühwein aufwärmte.
04. Dezember 2017, 05:18
Maya Seiler

Maya Seiler

Bereits vergangene Woche kamen die Kläuse feierlich ins Dorf gezogen, rechtzeitig für den Klausmarkt vom ersten Dezemberwochenende, der heuer schon zum 37. Mal organisiert worden war. Als initiative Köpfe 1980 die Idee zu einem weihnachtlichen Markt verwirklichten, ahnten sie wohl kaum, dass der beliebte Anlass rund um den Park nach 37 Jahren aus dem Kalender regionaler Weihnachtsmärkte nicht mehr wegzudenken sein würde.

Zahlreiche Attraktionen rund um den Park

Die festliche Stimmung rund um den Park zog viel Publikum an. Im Zentrum stand wie seit vielen Jahren die Manege mit den niedlichen Ponys. Kinder mit Eltern oder Grosseltern warteten sehnlichst, bis sie an der Reihe waren, um einige Runden auf den lammfrommen Reittieren zu drehen. Mit Chlausmütze und Rentier­geweih boten die Pferdchen ein ideales Sujet für einen Schnappschuss. Ein weiteres beliebtes Angebot für die kleinen Besucher war das Märlizelt, wo Claudia Rohrhirs die Kinder mit ihren ­Erzählungen in Bann zog. Auch eine Fahrt auf dem bunten Karussell gehörte ins Familienprogramm. Weihnachtliche Verkaufsstände säumten die Wiese.

Ansprechend geschmückte Stände

Entlang der Strassen und rund um die Wiese des Parks reihten sich unzählige liebevoll geschmückte Stände. Spezialitäten und Kunsthandwerk lockten die Kunden. Buden und Pavillons ­boten Einkehrmöglichkeiten, die sehr geschätzt wurden. Zwar zeigte sich anfänglich noch die Sonne, aber dann wurde es bitterkalt. Glühwein, heisses Essen aus einer alten Gulasch-Kanone, Kaninchen-Ragout vom Männerchor, Raclette im Zelt des Einwohnervereins Nebengraben oder Spezialkaffee von der Feuerwehr fanden reissend Absatz. ­Erinnerungen an alte Zeiten weckte der Rheintaler Ribel, den es früher statt Brot in den meisten Familien mit Milchkaffee zum Frühstück gab. An der grossen Ribelpfanne standen Mitglieder des Spielgruppenvereins St. Margrethen. Auch heisse Marroni, Chili con Carne oder Doughnuts wurden geschätzt. Mit nostalgischen Weisen verbreitete der Dreh­orgelspieler festliche Stimmung. Besonders freuten sich die Kinder über den Samichlaus, der am Nachmittag mit seinen Schmutzlis unterwegs war und die auswendig gelernten Sprüchli mit einer Mandarine belohnte.


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