Neues Zutrittssystem beim RAV

HEERBRUGG ⋅ Um Unbefugten den Zutritt zu versperren, gelten beim RAV per 2. Oktober neue Regeln. Besucherinnen und Besucher können das Gebäude nur noch über den Haupteingang an der Auerstrasse betreten.
30. September 2017, 05:19

Neue, vom Kanton auferlegte Sicherheitsvorschriften sehen vor, dass künftig jederzeit nachvollzogen werden muss, wer sich im Gebäude befindet. «Dadurch erhöht sich die Sicherheit sowohl der Mitarbeitenden als auch der Kundinnen und Kunden», sagt Roland Schleith, Leiter RAV Heerbrugg. Kunden gelangen nur noch über den Haupteingang ins Gebäude. Vom Foyer aus werden sie von Empfangsmitarbeitenden den entsprechenden Wartezonen zugewiesen, wo sie von den Beratern abgeholt werden. Unbefugten ist der Zutritt zu den restlichen Räumen verboten. «Es darf nicht sein, dass sich Besucher frei durch das Gebäude bewegen und in Büros eintreten können», sagt Schleith. Durch die Massnahme reduziere sich die Gefahr, dass sensible Daten gestohlen oder Mitarbeiter bedroht würden,. Gerade bei Notfällen sei es wichtig, zu wissen, wer sich noch im Haus befindet, um geeignete Evakuierungsmassnahmen einzuleiten.

Einen reibungslosen Ablauf garantieren

Selbstverständlich bedarf es zu Beginn etwas Geduld, bis sich die Abläufe eingespielt haben. Dazu beitragen würde gemäss Schleith auch die Tatsache, dass die neuen Massnahmen von den Mitarbeitenden selbst erstellt und umgesetzt wurden. Mit gezielten Personalschulungen und Instruktionen werde versucht, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sodass nicht mit längeren Wartezeiten zu rechnen sei. Gerade während der Ballungszeiten werde mittels gestaffelten Gesprächszeiten versucht, einen hohen Kundenfluss beizubehalten. «Werden Beratungs­termine vor oder nach den Betriebszeiten vergeben, müssen sich die Kunden immer mittels Tablett im Foyer anmelden und dort warten, bis sie von der Beratung abgeholt werden», informiert der Leiter.

Benjamin Schmid


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