Da, wo es viel zu schauen gab

HEERBRUGG ⋅ Die Dawo möchte dem Handwerk einen goldenen «Schau-Boden» geben, sagte Reinhard Frei in seiner Begrüssung und dankte den teilnehmenden Ausstellern und Partnern für ihr Vertrauen in die neue Herbst-Expo.
30. September 2017, 05:19

Es sei richtig und wichtig, einen Anlass wie die Dawo im Mittelrheintal zu haben, sagte Reinhard Frei vom Organisationskomitee der Werkschau: «Das Schaffen steht hier im Mittelpunkt.» Die Dawo sei «ein Anfang, ein Versuch und auch ein Wagnis». Das Dawo-Team hofft auf eine positive Entwicklung des Wochenendanlasses, der erstmals in dieser Form durchgeführt wird. Informativ, bunt, spannend und locker präsentierten sich auch seltene Handwerksberufe. Im Anschluss an die Eröffnungsreden durften einige Gwerbler ihr handwerkliches Können unter Beweis stellen. Jeweils unterstützt durch einen Lernenden versuchte sich Anibal Alghisi, Präsident des Handwerker - und Gewerbevereins Au-Heerbrugg, im Flechten eines Zopfes. René Bognar, Präsident des Handels- und Gewerbevereins Widnau, fertigte, unterstützt von Simone Oesch (Floristin in Ausbildung), ein Blumengesteck an. Sacha Sapra (Pro Heerbrugg) liess sich im Löten unterweisen; der Auer Gemeindepräsident, Christian Sepin, sägte unter Anleitung von Muhammed Temizer (Zimmermann in Ausbildung). Auf den Eröffnungstag folgen noch zwei Ausstellungstage, an denen sich viel entdecken, ausprobieren, degustieren oder nur anschauen lässt. Auch die jungen Besucher können kreativ werden, konstruieren und ihr technisches Können bei Smarteducation in Halle 2 unter Beweis stellen. (acp)


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