Tagesstätte neu in Villa

AU ⋅ Die Tagesstätte Rheintal, eine Institution für Menschen mit psychischen oder sozialen Beeinträchtigungen sowie Verhaltensauffälligkeiten, ist umgezogen.
15. Februar 2017, 05:37

Die Platzverhältnisse der Tagesstätte Rheintal am ehemaligen Standort in Heerbrugg wurden zu knapp. Nun bietet eine Fabrikantenvilla beim Bahnhof Au viel Platz für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

Kochen, Yoga, Laufen oder Werkarbeiten

Im Sommer vor fünf Jahren wurde die Tagesstätte Rheintal gegründet. Von Montag bis Freitag bietet sie Menschen mit einer psychischen oder einer sozialen Beeinträchtigung einen strukturierten Alltag. Die Angebote umfassen gemeinsames Kochen und Mittagessen, Arbeiten im Atelier und in der Werkstatt, körperliche Aktivitäten wie Yoga oder Laufen, aber auch Ausflüge und Kursangebote. «Ziel ist es, den Menschen hier Struktur sowie Möglichkeiten für soziale Kontakte und sinnstiftende Tätigkeiten zu bieten», sagt die Leiterin der Tagesstätte, Doris Schlegel. Seit der Eröffnung im Sommer 2012 wurde das Angebot stets ausgebaut und die Zahl der Teilnehmenden ist gestiegen. Insgesamt besuchen heute etwa 40 Personen in unterschiedlicher Häufigkeit und Frequenz die Tagesstätte. «Der Platz im gemütlichen, aber kleinen Haus in Heerbrugg wurde mit der Zeit zu eng, und so machten wir uns auf die Suche nach Ersatz», erklärt Schlegel.

Gut mit Zug und Bus erreichbar

Fündig wurde das vierköpfige Betreuungs-Team an der Bahnhofstrasse 21 in Au, wo die Tagesstätte sich seit ein paar Wochen befindet. Die altehrwürdige Fabri- kantenvilla bietet viel mehr Platz und ist mit ihrer Lage unmittelbar beim Bahnhof in Au bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen.

Die Leiterin der Tagesstät- te ist begeistert: «Der wunderschöne Umschwung und die hellen, grosszügigen Räume bieten einen idealen Rahmen, um unseren Ansprüchen gerecht zu werden.» (pd)


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