Gesund bleiben

Informationsmedizin und Schleudertrauma

11. Februar 2011, 02:42

Betrachten wir dieses aktuelle Thema von einer ganz anderen Seite! Schleudertrauma-Patienten werden alle möglichen Therapien verordnet – auch von den «betroffenen» Versicherungen. Unter anderem Massage, Physiotherapie, Akupunktur, Atlaslogie, um nur ein paar mögliche Therapien zu nennen. Und warum hilft dies alles sehr oft nicht? Man hat ja einen totalen «Hardware»-Service gemacht! Könnte es dann eventuell an der Software liegen?

Nach neuester Betrachtungsweise spielen sich Gesundheit und Krankheit auf vier Ebenen ab: der strukturellen Ebene, der biochemischen Ebene, der energetischen Ebene und der Informationsebene. Die vier Ebenen sind aber nicht getrennt und auch nicht getrennt zu betrachten. Genau nach den Gesetzen unseres holographischen Universums. Alles ist und bleibt mit allem verbunden, unabhängig von Raum und Zeit. Ein Tropfen aus einem Ozean enthält sämtliche Informationen des gesamten Ozeans und bleibt auch mit dem Ozean verbunden. So sind sämtliche Ebenen unseres Daseins unweigerlich miteinander verbunden und können sich auch gegenseitig beeinflussen. Die Ursache einer Krankheit kann auf irgendeiner Ebene entstehen und sich auf die anderen Ebenen manifestieren. Das heisst, dass die Symptome sich nicht unbedingt auf der Ebene zeigen, wo die Ursache zu finden ist, und wenn wir nur die Symptome bekämpfen, betreiben wir eine reine symptomatische Behandlung. Die Ursache bleibt bestehen.

Gerade bei Schleudertraumen ist dies extrem zutreffend und gleichzeitig von Fall zu Fall unterschiedlich. Keine zwei Menschen sind gleich und keine zwei Schleudertraumen sind gleich. Es gibt auch sehr wenige Krankheiten, bei denen man sagen kann, die gleiche Behandlung wirkt bei allen Menschen. Was aber ganz sicher an einer solchen Krankheit beteiligt ist, aber zu wenig berücksichtigt wird, ist die Informationsebene. Man kann diese auch als die Software des Menschen bezeichnen. Einen Beinbruch kann man operieren, eine Gelenk-Verrenkung wieder in Ordnung bringen, aber Angst beispielsweise kann man weder operieren noch manuell einrenken.

Wenn eine Krankheit auf sämtliche herkömmliche manuelle oder medikamentöse Therapien nicht reagiert, kann die Ursache auf der Informationsebene liegen. Bei Schleudertraumen ist dies sehr oft der Fall. Einerseits das traumatische Erlebnis an sich, das vielleicht ungenügend verarbeitet wurde, anderseits Angst vor einer Wiederholung oder auch oft Angst vor der Zukunft. In unserer schnelllebigen Zeit kann ein Schleudertrauma-Opfer nach einer Zwangspause befürchten, in Bezug auf den Beruf «den Zug verpasst zu haben». Diese Beispiele sind alles Hindernisse für eine vollständige Genesung.

Da muss man dann die «Software» anpassen. Hier hilft die Informationsmedizin, die falschen Informationen zu korrigieren und zu reinformieren.

David M. Snoad, Heiden, Vereinigung aktiver Heilpraktiker AR, www.vahar.ch

Leserkommentare

Anzeige: