GESUND BLEIBEN

«Impfungen sehr genau studieren»

06. November 2012, 01:34

Wieder einmal macht sich der Staat stark für eine Gebärmutterhalskrebs-Impfung (HPV-Impfung). Sie wird wärmstens empfohlen für Mädchen im Schulalter und nun prüft die eidgenössische Kommission für Impffragen eine Empfehlung, dass auch Knaben ab elf Jahren routinemässig geimpft werden sollen.

Leider kann von dem empfohlenen Schutzversprechen nicht viel gehalten werden. Der Impfstoff ist neu, denn es bestehen Erfahrungen erst seit maximal acht Jahren. Nach schulmedizinischer Erkenntnis beträgt der Zeitraum von einer Infektion bis hin zu einem allfälligen Auftreten von Gebärmutterhalskrebs aber mindestens zehn Jahre. Es können also gar keine seriösen Aussagen über die Wirksamkeit gemacht werden.

Beachtliche Kosten

Zudem besteht das Problem der Zusatzstoffe – wie bei generell allen Impfungen. Bei der HPV-Impfung werden zum Beispiel 225 Mikrogramm Aluminium-Derivate verabreicht, die bekanntlich für viele degenerative neurologische Krankheiten mindestens mitverantwortlich zeichnen. Es gibt rund 100 Typen Papillomaviren. Die Impfung schützt – wenn überhaupt – gerade mal vor vier Typen. Die Kosten für die Impfung sind beachtlich und belasten die Krankenkassenprämien. Es besteht also der nicht unbegründete Verdacht, dass die als Zielgruppe ausgewählten Mädchen missbraucht werden, um mehr Studienmaterial zur Verfügung zu haben. Diese Impfung ist bis jetzt freiwillig und bedarf der Unterschrift der Eltern bei unmündigen Mädchen.

Es bestehen aber Bestrebungen, in einem neuen Epidemiegesetz Impfzwang vorzusehen für bestimmte Bevölkerungsgruppen bei bestimmten Krankheiten.

Wenn wir begründet annehmen, dass auch weitere Impfungen sich ebenso wenig auf gesicherte und unabhängig von der Pharmaindustrie gemachte Studien beziehen, ist diese Entwicklung hin zu einem Impfzwang in Epidemie-Situationen eine doch höchst fragwürdige.

Mehr Informationen

Wir möchten daher die Bevölkerung dazu anhalten, die Impfungen sehr genau zu studieren und Pro und Contra genau gegeneinander abzuwägen, bevor sie einen solchen Impfzwang gutheisst. Für mehr Informationen siehe N. I. E. Netzwerk Impfentscheid, impfentscheid.ch, www.arzneitelegramm.de oder www.groma.ch.

Dr. phil. André Peter, Heiden, Vahar (Vereinigung aktiver Heilpraktiker AR, www.vahar.ch)

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