Gesund bleiben

Besinnliche Gedanken zum Advent

11. Dezember 2009, 01:04

Die Medizin, sowohl die schulmedizinische wie auch die naturheilkundliche, hat viele Therapie-Möglichkeiten anzubieten. In letzter Zeit wird viel über die Informations-Medizin als neue Therapieform gesprochen. Sie ist aber nicht neu, sondern im Grunde genommen ursprünglich. Wie heisst es so schön in der Bibel: «Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.» (Johannes 1).

US-amerikanische Forscher sind der Frage nachgegangen, ob sich beten günstig auf schwer kranke, hospitalisierte Herzpatienten auswirkt. Die Ergebnisse der randomisiert, doppelblind und prospektiv durchgeführten Parallelgruppenstudie wurde im renommierten «Archives of Internal Medicine» veröffentlicht. Die Ausgangssituation: Rund 1000 im Laufe eines Jahres auf einer Intensivstation für Herzkranke aufgenommene Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.

Die eine Gruppe wurde durch Beten unterstützt, die Patienten der Kontrollgruppe nicht. Man aktivierte 15 Teams zu je fünf Betern – Gläubige unterschiedlicher Konfession aus der Bevölkerung (zumeist ältere Frauen). Jeder betete für Kranke, von denen ihm lediglich die Vornamen mitgeteilt worden waren.

Die Ergebnisse: Die Patienten, für die zusätzlich zur normalen Therapie vier Wochen lang täglich gebetet wurde, schnitten als Gruppe nach dem sogenannten Mid America Heart Institute Cardiac Care Unit (MAHI-CCU)- Score signifikant günstiger als die Patienten der Kontrollgruppe ab. Der MAHI-CCU-Wert beschreibt standardisiert die Gesamtzahl der Massnahmen und Ereignisse während eines Krankenhausaufenthaltes. Die Länge der stationären Behandlung wurde nicht beeinflusst. Die Wissenschafter resümieren, dass therapie-ergänzendes, fürsprechendes Beten aus der Ferne ohne weitere Kenntnis des Kranken den medizinischen Verlauf bei kritisch kranken Patienten messbar verbessert.

Wir kennen auch so schöne Sprüche wie «Glaube kann Berge versetzen», «Die Macht des Wortes» und viele andere mehr. Nützen wir doch alle diese Erkenntnisse, um in der Adventszeit was Gutes zu tun.

Die meisten von uns hier in Europa und in vielen anderen Ländern der Welt haben ein gutes Leben. Uns fehlt ja im Grunde genommen nichts. Wir haben eine Unterkunft, wir haben zu Essen, wir fühlen uns geborgen, für uns wird gesorgt. Wir geniessen die Adventszeit, verteilen Geschenke, erhalten Geschenke, festen und feiern.

Aber es gibt viele Menschen auf dieser Erde, deren es nicht so gut geht wie uns. Gar viel schlechter! Und gerade für diese Menschen hat die Weihnachtszeit noch ihre ursprüngliche Bedeutung – Hoffnung. Hoffnung auf ein besseres Morgen, auf eine bessere Woche, auf einen besseren Monat, auf ein besseres Jahr – auf eine bessere Zukunft.

Lasst uns doch an die Botschaft von Weihnachten stärker glauben als je zuvor. Nehmen wir uns doch in der Adventszeit, an Weihnachten ein bisschen Zeit, um an gerade diese Menschen zu denken, ihnen Gutes zu wünschen, für sie zu beten, ihnen unsere positiven, wohlwollenden, liebevollen Gedanken zu kommunizieren. Es hilft. Danke!

David M. Snoad, Heiden, Vereinigung aktiver Heilpraktiker AR, www.vahar.ch

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