98er- und 99er-Jahrgänger feierten die Volljährigkeit

BALGACH ⋅ Aufgrund der Terminkollision mit der Firmung wurde die Balgacher Jungbürgerfeier letztes Jahr abgesagt. Am Samstag waren daher zwei Jahrgänge zur gemeinsamen Feier eingeladen.
13. Februar 2017, 05:36

36 junge Balgacherinnen und Balgacher der Jahrgänge 1998 und 1999 folgten am Samstagabend der Einladung ihrer Gemeinde zur Jungbürgerfeier. Beim Apéro im prächtigen, um 1600 mit einzigartigen Wandmalereien geschmückten Zollikofer-Festsaal begrüsste Gemeindepräsidentin Silvia Troxler zusammen mit den Gemeinderäten Martin Ammann, Bruno Frei und Urs Lüchinger die volljährig gewordenen Bürgerinnen und Bürger. Im Anschluss an die schlichte Feier im Alten Rathaus brachte ein Car die Balgacher Jungbürger nach Rorschach. Eine gemütliche Nacht-Rundfahrt auf dem Bodensee mit Fondueplausch rundete den Anlass ab.

Sich engagieren, Verantwortung übernehmen

«Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens zubringen werde.» Dieses Zitat des ame­rikanischen Komikers, Autors und Filmregisseurs Woody Allen wählte Silvia Troxler als Ausgangspunkt ihrer kurzen Ansprache. «Jeder von uns möchte ein angenehmes Leben führen, machen können, was er will. Finanziell unabhängig sein, gut versorgt und total abgesichert, geliebt und mit sicheren Bindungen zu Familie und Freunden, geachtet und respektiert.»

Doch das Leben besteht nicht nur aus Sonnenschein, sondern auch aus Schatten. Die Zukunft hat nicht nur angenehme Seiten, Zukunft ist immer auch Herausforderung und bisweilen auch mit Einschränkungen und Verzicht, mit Enttäuschungen und Verlust verbunden.

Nicht alles, aber vieles kann dabei erschaffen und beeinflusst werden. «Es liegt an uns selbst, unsere Zukunft so zu gestalten, dass es sich auch lohnt, darin zu leben!»

Darum sei es wichtig, so Silvia Troxler, dass sich jeder an seiner Stelle engagiere und Verantwortung übernehme. In einem Verein etwa, in einer politischen Partei, in der freiwilligen Feuerwehr oder wie auch immer. «Übernehmt Verantwortung, Verantwortung für euer Leben, Verantwortung für die Gesellschaft. Das ist manchmal nicht einfach. Es heisst nicht umsonst, dass die kürzesten Wörter, die wir haben, nämlich Ja und Nein, die zwei Wörter sind, die am meisten Nachdenken erfordern», schloss die Gemeindepräsidentin ihre Ausführungen.

Max Pflüger


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