Tagblatt Online, 02. Mai 2012 15:54:00
Michael Göttes langer Wahlkampf
Michael Götte vor dem TVO-Interview im Pfalzkeller – im zweiten Wahlgang unterlag er Fredy Fässler (rechts). (Bild: Hanspeter Schiess)
22 Wochen kämpfte der Tübacher Gemeindepräsident Michael Götte um einen zweiten SVP-Sitz in der St. Galler Regierung. Tagblatt-Reporterin Janina Gehrig und Fotograf Hanspeter Schiess haben ihn begleitet – bis zum bitteren Ende.
Ein Wahlkampf, zumal wenn er zwei Umgänge benötigt wie jener für den St. Galler Regierungsrat, ist ein strapaziöser Marathonlauf. Michael Götte gab diesen Winter und Frühling sein Bestes und brauchte alle seine Kräfte – sowie die seiner Frau Andrea, seiner Verwandten und Bekannten sowie unzähliger Helferinnen und Helfer in der Partei oder im weiteren persönlichen Umfeld. Er rannte 250 Kilometer durch den Kanton St. Gallen und machte Halt in 70 Gemeinden, er lächelte von Hunderten Plakaten und Hunderttausenden Flyern, er besuchte etliche Veranstaltungen von Vereinen und anderen Organisationen und er beantwortete auf Podien die immergleichen Fragen.Das Tagblatt hat den Wahlkampf des SVP-Kandidaten – Präsident seiner Fraktion im Kantonsparlament, Teilzeit-Gemeindepräsident von Tübach und Projektleiter in der Industriefirma Hartchrom – so nah wie möglich begleitet. In seinem privaten Umfeld und bei öffentlichen Auftritten, ob im Jogginganzug oder im Fasnachtskostüm, an seinen Arbeitsplätzen und Podiumsdiskussionen. Entstanden ist eine vielschichtige, exemplarische Reportage über einen – am Ende bei allem Einsatz trotzdem erfolglosen – Wahlkampf für eine kantonale Regierung. (red.)
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