Tagblatt Online, 08. Mai 2012 13:13:00
Klöti übernimmt «Gesellschaftsdepartement», Fässler die Justiz
Die neuen Regierungsräte Fredy Fässler (l.) und Martin Klöti. (Bild: Urs Bucher)
ST.GALLEN. Der frisch gewählte St.Galler Regierungsrat Fredy Fässler (SP) steht ab dem 1. Juni 2012 dem Sicherheits- und Justizdepartement vor. Martin Klöti (FDP) übernimmt das Departement des Innern. Die Regierung hat sich am Dienstag konstituiert.
Es kommt in der St.Galler Regierung zu keinen weiteren Rochaden, wie die Regierung am Dienstag an einer Medienkonferenz mitteilte.Fredy Fässler (53) überflügelte am 29. April im zweiten Wahlgang seinen Konkurrenten von der SVP, Michael Götte. Er erhielt 46'629 Stimmen, Götte kam auf 42'859. Bereits im ersten Wahlgang vom 11. März hatte Martin Klöti (57) den Sprung in die St.Galler Regierung geschafft.
Der gegenwärtige Stadtammmann von Arbon erhält sein Wunschdepartement, das er als «Gesellschaftsdepartement» bezeichnet. Das Departement habe ihn sehr gereizt, weil es viel mit der kommunalen Ebene zu tun haben werde. Ausserdem wolle er als Departementschef glaubwürdig hinter der Kultur stehen.
Fredy Fässler sagte zum Sicherheits- und Justizdepartement: «Ein spannendes Departement, das mir als Jurist sicher nahe liegt.» Im Wahlkampf habe er Aggressionen und Ängste gegen Ausländer festgestellt. Mit einem intensiveren Kommunikation wolle er versuchen, dieses unrealistische Bild zu korrigieren.
Am Dienstag traf sich die Regierung ein erstes Mal in der künftigen Zusammensetzung. Sie entschied sich für Kontinuität. Demnach gilt für die Legislatur 2012/2016 folgende Amtsverteilung: Baudepartement: Willi Haag (FDP); Gesundheitsdepartement: Heidi Hanselmann (SP) Finanzdepartement: Martin Gehrer (CVP); Bildungsdepartement: Stefan Kölliker (SVP); Volkswirtschaftsdepartement: Benedikt Würth (CVP); Departement des Innern: Martin Klöti (FDP, neu); Sicherheits- und Justizdepartement: Fredy Fässler (SP, neu). (sda)
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Kommentare lesen
Plaggeischt (11. Mai 2012, 21:30)
Dieses unrealistische Bild
«Im Wahlkampf habe er Aggressionen und Ängste gegen Ausländer festgestellt. Mit einem intensiveren Kommunikation wolle er versuchen, dieses unrealistische Bild zu korrigieren.» Er hat also ein unrealistisches Bild der Menschen, oder was sollen diese beiden Sätze bedeuten??
Beitrag kommentierenlovac (08. Mai 2012, 20:36)
Au weiha
Ein Linker als Chef im Sicherheits- und Justizdepartement, das wird ja heiter werden. Die einzigen die sich freuen werden, sind die vielen Straffälligen Asylanten.
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