Tagblatt Online, 16. April 2012 01:05:00
Im Girlen blieben die Kritiker fern
Asylzentrum Girlen Anderegg (Bild: Barbara Anderegg)
Am Samstag konnte die Bevölkerung die auf drei Monate befristete Gruppenunterkunft im Ebnat-Kappler Berghaus Girlen besichtigen. Getan haben es nur wenige, wie Christian Spoerlé, Gemeindepräsident von Ebnat-Kappel, bedauerte: «Es ist schade, insbesondere dass keiner von den kritisch eingestellten Leuten gekommen ist. Das wäre die Gelegenheit gewesen, sich selbst ein Bild zu machen.» Dieser Meinung waren auch einige der knapp 40 Besucher. Die Verantwortlichen der Gemeinden sowie der Firma ABS Betreuungsservice AG, welche die Unterkunft betreibt, zeigten sich zufrieden: Die bisherigen Erfahrungen im Girlen seien «sehr positiv». Von den Asylsuchenden waren die Hälfte der derzeit dort untergebrachten 31 Personen anwesend. «Ich habe mich auf die Leute gefreut. Aber was diese sehen, ist nicht unser Alltag,» sagte ein Tunesier – der allerdings nicht zu den Jassern gehörte, weil er Küchendienst hatte. (ban)
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migrantis (16. April 2012, 11:05)
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Wenn das Girlen so "positive Erfahrungen" bietet, wie Verantwortliche und Betreiber meinen: warum sind dann nur noch rund 15 von ehemals weit mehr als 50 zugewiesenen "Asylsuchenden" dort anzutreffen?
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