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Tagblatt Online, 20. Juli 2012 06:59:00

Asylbewerber sollen ins Bernecker Honglerhaus

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Das Honglerhaus. (Bild: rs)

Berneck. Die Gemeinde Berneck will im Herbst zehn Asylbewerber im Honglerhaus am Rathausplatz unterbringen. Sie hat darum drei Mietern an zentraler Lage gekündigt – einem Schweizer Mieter-Ehepaar und einer alleinstehenden Schweizer Frau. Der frisch gewählte SVP-Kantonsrat Mike Egger koordiniert nun die Unmutigen in Berneck und sammelt Unterschriften für eine Petition (Bittschrift). Gemeindepräsident Jakob Schegg zeigt sich auf Anfrage «offen für bessere Vorschläge». Nach solchen habe der Rat selber auch gesucht – und nicht gefunden. «Wir fanden niemanden, der Asylanten seine Wohnung vermieten will.» Berneck ist derzeit verpflichtet, 17 Asylbewerber unterzubringen. Ein paar wohnen schon jetzt im Dachgeschoss des Honglerhauses. (rs)




Leser-Kommentare:
18 Beiträge

Kommentare lesen

rebeca3 (23. Juli 2012, 11:18)
Micella

Es ist für Sie, denke ich nicht möglich die unfassbare Kündigung an diese Mieter zu verstehen. Diese Mieter sind Steuerzahler der Gemeinde Berneck und werden aus ihrer Wohnung die der Gemeinde gehört, rausgeschmissen ohne ein Gespräch zuvor. Es ist nicht zu fassen das es Leute gibt wie Sie die dass noch gutheissen! Es interessiert in diesem Fall nicht wie Sie es “breicht“ haben.

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micella (23. Juli 2012, 11:37)
Rebeca3

Ach so, mein Schicksal interessiert Sie nicht....!, obwohl es praktisch auf dasselbe herauskommt. Wohl weil Sie dieses nicht für Ihre Zwecke missbrauchen können. Passen Sie nur auf, dass Sie nicht fanatisch werden!

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rebeca3 (23. Juli 2012, 10:14)
So bestimmt nicht

Genau diese Einstellung die Sie haben bringt uns diese Wut auf dass Vorgehen solcher Politiker aber auch Wirtschaftsbosse. Jeder kann auch Ihren Arbeitsplatz kündigen und durch eine Person ersetzen die mit niedrigerem Lohn arbeitet . Auch da sagen Sie wahrscheinlich ruhig Blut? Nein nein nein! Diese Kündigung hat keine Berechtigung jemanden aus diesem Hause zu werfen. Gutmenschen sollen ihre Wohnung räumen dann wird es genügend Wohnungen geben. Diese Asylpolitik geht definitiv nicht mehr.

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micella (23. Juli 2012, 10:27)
Gutmensch?

Das hat überhaupt nichts mit Gutmenschentum zu tun. In den letzen 20 Jahren hatte ich selbst das 'Glück' wegen Verkaufs (3x) Eigenbedarfs (1x) umziehen zu müssen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich froh darüber bin, da ich es jedes Mal besser 'breicht' habe.
Mein Mitleid hält sich deshalb in Grenzen...

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micella (22. Juli 2012, 22:02)
kooperativer

Wenn die Leute kooperativer wären und Wohnraum zur Verfügung stellen würden, dann gäbe es diese Probleme nicht. Durch den Kopf in den Sand stecken, werden die Probleme nicht gelöst!
Ausserdem gilt hier normales Mietrecht. Es ist keine Seltenheit, dass Mietern (Schweizern oder Ausländern) gekündigt wird, wegen Eigenbedarfs oder Sanierung usw..
Also, ruhig Blut!

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unbekannt (22. Juli 2012, 11:24)
ein...................

.........simpler, oberster gemeindeangestellter kündigt seinen arbeitgebern, den in dieser liegenschaft wohnenden schweizern, deren mietverträge um dann fragwürdige wirtschaftsflüchtlinge dort zu platzieren? das gibt's ja wohl auch nur in unserem lande - der mann gehört entlassen, aber bitte sehr schnell -

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rebeca3 (21. Juli 2012, 18:30)
HERR TH. EDUARD

Viel Lärm und wenig sachlich Griffiges? Hier braucht es nicht ihr “Hurra“ und es ist auch kein “Sommerlochbeitrag“.Auch wen die Gemeinde den Auftrag zur Unterbringung von Asylsuchenden aufgezwungen wird ist es eine Frechheit eine solche Massnahme auch nur im Träum anzuwenden. Der Bund muss gezwungen werden eine Zentrale Asylunterkunft bereitzustellen sowie die Asylverfahren in kurzer Zeit durchzuführen. Der Asylwahnsinn den die Schweiz sich leistet kann und darf nicht mehr akzeptiert werden. Kein Schweizer hat zu Gunsten Asylsuchender seine Wohnung zu räumen nur weil so ein Gemeindepräsident überfordert ist. Der Lärm den sie meinen ist viel zuwenig gross um auf diese Schande der Gemeinde Berneck aufmerksam zu machen. Hoffe dass ein solcher Gemeindepräsident in die Wüste geschickt wird.

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ith.eduard (21. Juli 2012, 16:40)
Viel Lärm und wenig sachlich griffiges!

Hurra das Sommerloch ist da und mit ihm die Themen, auf jene das gemeine Fussvolk nur so abfährt! Da wissen bekanntlich auch die Medienschaffenden!

Richtig ist, dass den Mietern des Bernecker Honglerhaus - im Eigentum der Gemeinde - gekündigt werden soll. Richtig ist aber auch, dass diese Gemeinde, wie alle anderen per Bundesgesetz einen bestimmten Prozentsatz an Asylbewerber aufnehmen muss. Nun hat die Gde. Berneck wohl keine andere Bleibe gefunden und greift somit zum ultimo ratio! Damit löst sie einen «Volksaufschrei» aus!

Bekanntlich können Mietvertragskündigungen angefochten werden, so auch in Casus. Der Vermieter muss in einem solchen Verfahren mit Gewährung der Erstreckung des Auszugstermins bis 3 Jahren rechnen. Zieht man dann noch die Verfahrensdauer bis ggf vor BGer in Betracht, ist der eigentliche Grund der Kündigung womöglich längst nicht mehr aktuell!

Besser diesen Mietern beistehen, anstatt medialen Lärmen lostreten!

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antimachia (21. Juli 2012, 16:05)
"HONGLERHAUS"

Das kann doch alles nicht wahr sein Herr Jakob Schegg!!!
Was hat Sie da geritten?? Die Wärme kann es ja nicht sein.Sie sollten das sofort rückgängig machen, denn sonst werden Sie mit Sicherheit abgewählt;vielleicht auch frühzeitig.
In Berneck hat es sicher Unterkünfte für den Zivilschutz oder das Militär und es stehen ja auch noch einige Scheunen mit fliessendem Wasser leer in der Gegend.
Die Asylanten benötigen keinen Luxus, denn in ihren Ländern haben sie einfach gehaust.Ich habe einige Zeit mit Asylanten gearbeitet und kann Ihnen versichern,dass nur ein ganz kleiner Prozentsatz echte Hilfe braucht !
Setzen Sie ein Zeichen und machen diese Kündigungen rückgängig!
Wo bleiben da die Frauen und Mannen von Berneck???
Steht auf und macht was !!!!

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Punto (21. Juli 2012, 06:51)
@TAGBLATT99

@Tagblatt99
Was wollen Sie uns mit Ihrem Kommentar mitteilen? Dass alle diese Kommentare die Sie hier kritisieren von weniger gebildeten Schweizern stammen wie Sie es sind, und somit weniger urteilsfähig? Dazu kann ich Ihnen nur sagen, dass es eben zwei verschiedenen Intelligenzen gibt. Die eine ist die Schulische und die andere ist die Lebensintelligenz. Persönlich scheint mir die Zweite wesentlich wichtiger, denn die mit der schulischen Intelligenz sind vor lauter lernen im Kämmerlein am realen Leben vorbeigelaufen. Wen stören schon ein paar Schreibfehler, die Aussage ist wichtig!

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unangan (21. Juli 2012, 00:39)
@Tagblatt99

Wenn Du Tagblatt99 keine anderen Diskussionspunkte zu einer Stellungnahme findest, als die grammatikalischen Fehler eines Schreibers... so lass es doch sein.
Was ist wichtiger... eine Stellungnahme mit Schreibfehlern, als keine Stellungnahme zu den Artikeln, um nur Schreibfehler aufzuzählen.
Ein Schelm der denk, dass Du ein "kleinbürerlicher Erbsenzähler" bist...grins.
Es gibt verschiedenen Kritiken:, die zu Schreibfehler... oder zu Stellungnahmen im Artikel.
Wetten... Du bist entweder ein "pünzliger Lehrer... oder Buchhalter der es gewohnt ist, Zahlen mit vier Ziffern zusammen zuzählen. Ein bisschen wenig was Du an Inhalt bietest.
Sollte Deine Absicht sein, Schreibfehlerschreibende "Mundtot" zu schreiben... grins.... wir Dir, lieber Tagblatt99 nicht gelingen, denn mein Selbstbewusstsein beruht nicht auf fehlerfreiem Schreiben, was Dir so wichtig erscheint.

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Tagblatt99 (20. Juli 2012, 22:06)
Deutschkurse für Schweizer...

...wären nicht unangebracht. Was lesen wir. Wiederlich anstatt widerlich, treister anstatt dreister. Von Klein- und Grossschreibung ganz zu schweigen. Es ist schon gut, seine Meinung darzutun, doch sollte ein gewisses Mindestmass an Grammatik eingehalten werden. Es erstaunt mich nicht, dass so viele Menschen nur noch telefonieren, wenn sie nicht schreiben können.

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rebeca3 (21. Juli 2012, 09:15)
Was sagt uns Tagblatt 99 ?

Jawohl,nicht ganz 100!

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schwizer (21. Juli 2012, 05:09)
Hat unser Leser...

...@Tagblatt99 nichts anderes zu tun als die Grammatik der Schreiber zu kritisieren? Melden SIE sich und nehmen SIE Asylsuchende auf! Gehen SIE mit gutem Beispiel voran! Es geht hier prinzipiell darum dass die Gemeinde Berneck Bewohner (Auslaender oder Schweizer spielt hier keine Rolle), Mieter zugunsten von Asylbewerbern rauswirft! Gemeindepräsident Jakob Schegg sagt: «Wir fanden niemanden, der Asylanten seine Wohnung vermieten will.»

Dann sollen mal ALLE Schweizer Gemeindepraesidenten die zur Aufnahme von Asylbewerber und Asylsuchenden genoetigt werden auf die Hinterbeine steigen und unseren Politikern und Bundesbehoerden Dampf machen! Hier machen einfach gewisse Leute ihren Job nicht richtig! Als einer der JAHRE im Ausland gelebt und sich integriert hat, kann ich sehr wohl die Missstaende im Schweizer ASYLUNWESEN adressieren! Hier werden Leute vergoldet!

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rebeca3 (20. Juli 2012, 20:37)
Geht gar nicht Hr. Schegg!!!

Wissen sie Herr Gemeindepräsident von Berneck, ich schreibe jetzt meine Meinung nicht zu dieser unglaublich, langsam nicht mehr auszuhaltenden Tendenz in diesem Lande und Politiker wie sie, sonst werde ich noch verhaftet. Aber sie können sich ausmalen was ich dazu zu sagen hätte. Es muss nun einfach einmal Schluss sein mit diesen Demütigungen der eigenen Bevölkerung. Richten sie in ihrem Gemeindehaus ein paar Zimmer ein.

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augnaef@gmx.net (20. Juli 2012, 18:11)
So weit sind wir!

Lieber Herr Gemeindepräsident Schegg warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran und überlassen ein oder zwei Asylbewerber Ihr Wohnzimmer?
Was da abgeht in Berneck ist aber wirklich ganz dicke Post.
Wurden Sie wirklich für solche Haarsträubende Aktionen gewählt?
Schweizer Bürger aus diesem Grund ausquartieren ist aber schon ganz schön wiederlich.

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unangan (20. Juli 2012, 15:41)
warum...???....

"einem Schweizer Mieter-Ehepaar und einer alleinstehenden Schweizer wurde zu Gunsten von Asylbewerbern gekündigt".
Treister geht es wohl nicht mehr.
Warum müssen ein Schweizer Mieter-Ehepaar und einer alleinstehenden Schweizerbürgerin ihre Wohnungen räumen...???.... Damit "vermutliche" Wirtschaftsflüchtlinge die nun "freigewordenen" Wohnungen beziehen können.

Ich weiss der Vergleich hinkt... doch auch in Deutschland mussten "Juden" die Wohnungen räumen um sie der Klasse der Arierer zur Verfügung stellen.
Wenn der Gemeinderat dies als gut schweizerisches Handeln betrachtet...was in Berneck abläuft, dann wird in Zukunft auch alten Leuten gekündigt und in irgend ein "Alterslager" ausgesiedelt, damit in den frei werdenen Wohnungen Asylanten einziehen können.
Schande über den Gemeinderat von Berneck....!!!...

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bachweid (20. Juli 2012, 14:09)
Die Lösung liegt so nahe ...

Lieber Bernecker Gemeinderat, auch Ihre schöne Gemeinde verfügt bestimmt über eine gut gewartete Zivilschutzanlage. Problem gelöst.

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