HSG-Erweiterung an zwei Standorten möglich

Der neue HSG-Campus soll beim Platztor gebaut werden. Zoom

Der neue HSG-Campus soll beim Platztor gebaut werden. (Urs Bucher)

ST.GALLEN ⋅ Testplanungen haben ergeben, dass die Universität St.Gallen am Platztor weiterentwickelt werden kann. Am Rosenberg wird zudem die Bibliothek renoviert und erweitert.

27. April 2016, 15:22
ST.GALLEN. Die abgeschlossenen Testplanungen zeigen zwei Standorte für die Erweiterung der Universität St.Gallen. Am Platztor - bei der offenen Kirche - zeigte sich, dass eine verdichtete Bauweise verträglich ist. Für den Rosenberg wurde entschieden, dass das Bibliotheksgebäude bestehen bleibt und saniert sowie mit einem Ergänzungsbau erweitert wird. Dies schreibt die St.Galler Staatskanzlei in einer Mitteilung.

Unter Einbezug des Platztors wird der Universität eine langfristige räumliche Entwicklung ermöglicht. Wie auch der heutige Campus am Rosenberg soll der neue Universitätsstandort in der Stadt öffentlich zugänglich sein. Damit die Raumbedürfnisse erfüllt werden können, wird am Platztor eine verdichtete Bauweise angestrebt.
 
Sanierung und Ergänzungsbau am Rosenberg
Das Bibliotheksgebäude der HSG wurde im Jahr 1989 gebaut. Seither wurde das Gebäude weder saniert noch ausgebaut. Die Raumnot der HSG betrifft besonders die Bibliothek, da nicht genügend Lernplätze für die Studierenden vorhanden sind. Damit das Gebäude weiter genutzt werden kann, soll das Bibliotheksgebäude saniert werden. Zudem ist ein Ergänzungsbau geplant. Dieser soll vor allem Lernplätze für Studierende bieten. Die Bauprojekte am Standort Platztor und Rosenberg werden in getrennten Projekten weiterbearbeitet. So können die Projekte unabhängig voneinander vorangetrieben werden.
 
Lösung für die Familiengärtner und den Naturgarten
Am Girtannersberg verpachtet der Kanton St.Gallen dem Zentralverband der Familiengärtner und dem Naturschutzverein Stadt St.Gallen seit Jahren eine grössere Fläche. Es hat sich gezeigt, dass ein Teil der Familiengärten für den Ergänzungsbau benötigt wird. Hinzu kommt, dass zusätzliche Flächen während der Bauarbeiten für die Baugrube, Zufahrten und Installationen wie zum Beispiel Baucontainer oder Kräne genutzt werden. Weiter soll der Naturgarten im Sinne eines nachhaltigen und ganzheitlichen Konzeptes auf dem Areal integriert werden. Das Baudepartement hat dem Familiengärtnerverein Wienerberg und dem Naturschutzverein St.Gallen zugesichert, dass die heutigen Flächen bis mindestens Herbst 2018 genutzt werden können. (pd/red.)
 

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