Bluttat von Flums: Jetzt spricht die Mutter des Täters

BEIL-ATTACKE ⋅ Nach wie vor ist unklar, weshalb ein 17-jähriger Lette in Flums sechs Menschen verletzt hat. Nun meldet sich die Mutter des Täters zu Wort. "Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass die Mutter so krank ist wie ihr Sohn", sagt sie.
11. November 2017, 11:02
Bloss das beherzte Eingreifen von Passanten und Polizisten konnte Ende Oktober in Flums das Schlimmste verhindern. Ein 17-jähriger Lehrling griff mehrere Menschen mit einem Beil an - er verletzte dabei sechs Personen. Der jugendliche Lette, der durch einen Taser- und Schusswaffeneinsatz gestoppt wurde, gestand die Tat in der Folge und bekannte, er habe vorgehabt, seine Opfer zu töten. Nun hat seine Mutter dem "Blick" gesagt, dass auch sie keine Ahnung hat, was ihren Sohn zur Tat getrieben hat.

"Ich merkte nichts", sagt die Frau im Gespräch mit der Zeitung. Ihr Sohn habe sich während des Tattages normal wie immer verhalten, einen Konflikt habe es nicht gegeben. "Ich habe Angst, dass die Leute denken, dass die Mutter so krank ist wie ihr Sohn", hält die Frau weiter fest, laut der das Verhältnis zwischen ihr und ihrem Sohn generell gut gewesen sei.

Laut dem Bericht konnte die Frau nach der Tat noch nicht mit ihrem Sohn sprechen - es sei ein Kontaktverbot verhängt worden. Sie sei nicht böse auf ihren Sohn, hält die Frau abschliessend fest . Doch sie habe viele Fragen an ihn - mehr Fragen als die Polizei. (red.)

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