Dritte A1-Röhre und Teilspange bis zur Liebegg

07. November 2014, 08:08
DANIEL WIRTH

St.Gallen. Die geplante Teilspange von der Autobahn A1 soll unterirdisch in südlicher Richtung bis zur Liebegg führen. Erwin Wieland, Vizedirektor des Bundesamts für Strassen (Astra), hat gestern abend im Kantonsratssaal in St.Gallen gut 80 Personen aus Politik und von Interessenverbänden über die sogenannte Engpassbeseitigung auf der Autobahn A1 durch St.Gallen informiert. Nach dieser Informationsveranstaltung war zu vernehmen, dass die Spange Richtung Süden weiterführen soll als nur bis zum Güterbahnhof.

Fast bis an den Stadtrand

Vor wenigen Tagen hatte ein Komitee eine Initiative eingereicht gegen einen A1-Anschluss auf dem Areal des Güterbahnhofs. Das Areal sei als Baulandreserve für die Stadt viel zu wertvoll, argumentierten die Initianten. Die Verkehrsplaner von Bund, Kanton und Stadt planen dem Vernehmen nach zwar einen A1-Anschluss beim Güterbahnhof; allerdings einen unterirdischen. Weil die Teilspange jetzt auf ihrer ganzen Länge unterirdisch von der A1 bis hinauf zur Liebegg führen soll, könnte das Areal beim Güterbahnhof überbaut werden. Wer von Süden her auf die Autobahn A1 Richtung Zürich will, kann diese über den Anschluss Liebegg-Güterbahnhof tun. Wer Richtung Bodensee und Rheintal fahren will, muss weiterhin über die Kreuzbleiche und St. Leonhard auf die Autobahn fahren.

Im Programm des Bundes

Eine dritte A1-Röhre durch den Rosenberg und die Teilspange sind ins Programm «Engpassbeseitigung» des Bundes eingeflossen und dem aus heutiger Sicht finanzierten Modul 2 zugewiesen. Stadt und Kanton wollen heute morgen an einer Medienorientierung im Detail über das bedeutsame Strassenbauvorhaben informieren.


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