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Tagblatt Online, 27. September 2008 01:05:39

Veränderungen sind erwünscht

In Waldkirch-Bernhardzell wird weiter über die Zusammenarbeit innerhalb der Gemeinde diskutiert

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Noch nicht ganz klar: In Waldkirch-Bernhardzell sucht man eine Antwort auf die Frage, Einheitsgemeinde oder Gesamtschulgemeinde. (Bild: Bild: Ralph Ribi)

waldkirch. Einheitsgemeinde oder Gesamtschulgemeinde? Noch ist diese Frage in Waldkirch nicht beantwortet. Ein Lenkungsausschuss beschäftigt sich mit verschiedenen Optionen.

Status quo, engere Zusammenarbeit in Teilbereichen, Fusion der Primarschulgemeinden, Gesamtschulgemeinde oder Einheitsgemeinde? Seit September 2006 beschäftigt diese Frage die Doppelgemeinde Waldkirch-Bernhardzell. Damals wurde eine Kerngruppe gebildet, die sich mit dieser Frage auseinandersetzte. Etwa ein Jahr später stellte die Gruppe, geleitet von Andreas Bolzern, Präsident der Primarschule Bernhardzell, fest: «Die Zeit ist reif für Veränderungen.» Im März dieses Jahres erhielten alle Interessierten die Möglichkeit sich zu äussern. Das Resultat: Der Status quo scheint für niemanden ein Thema zu sein. Die Mehrheit jener, die sich vernehmen liessen, empfiehlt die Gesamtschule oder Status quo mit Veränderungen. Vereinzelt würde auch die Einheitsgemeinde bevorzugt. Aufgrund dieser Resultate hat der Lenkungsausschuss entschieden, zur Erstellung von konkreten Entscheidungsgrundlagen, die offenen Punkte im Verlauf der nächsten Monate gezielt zu vertiefen. Dem Lenkungsausschuss gehören nebst dem Leiter, Andreas Bolzern, an Gemeindepräsident Franz Müller, August Ammann, Präsident Primarschule Waldkirch, Remo Sieber, Präsident Oberstufenschulrat Waldkirch-Bernhardzell.

Sechs Teilprojekte

In einem nächsten Schritt wird der Lenkungsausschuss nun darlegen, welche pädagogischen, organisatorischen, betrieblichen und politischen Konsequenzen eine Zusammenführung der drei Schulgemeinden zu einer Gesamtschule beziehungsweise unter Einbezug der Politischen Gemeinde zur Einheitsgemeinde haben könnte. Der Lenkungsausschuss hat diese Arbeit in sechs Teilprojekte – Strukturen, Schule, Dienste, Finanzen, Umsetzung und Kommunikation – gegliedert. Ziel sei es, den Räten im kommenden Frühling umfassende Unterlagen zur Entscheidungsfindung bereitzustellen, sagt Andreas Bolzern. Sollte alles optimal laufen, so könnte im Verlauf des Herbstes 2009 an ausserordentlichen Bürgerversammlungen ein Entscheid getroffen werden kann. Eine Umsetzung wäre frühestens auf das neue Schuljahr 2010/11 möglich.

Regelmässig informieren

Die Auswertung der Vernehmlassung habe zudem ergeben, dass die Information der Öffentlichkeit noch intensiviert werden soll, heisst es in einer Mitteilung des Lenkungsausschusses. Darum habe man beschlossen, nach Vorliegen neuer Erkenntnisse die Bevölkerung jeweils mit einem Newsletter zu informieren. Dieser soll jeweils in gedruckter Form in alle Haushaltungen verteilt werden, sagt Bolzern. Und anstelle der vier Logos der Körperschaften soll ein gemeinsames Projektlogo zum Einsatz kommen. Der Lenkungsausschuss führt darum einen Wettbewerb «Projektlogo» durch (vgl. Kästchen). (pd/mb.)





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