Tagblatt Online, 13. September 2008 01:05:37
Sich spielend kennenlernen
Die 211 Kinder der Primarschule Waldkirch erlebten einen sportlichen Tag
Das olympische Feuer brennt: Die Primarschulkinder Waldkirch bei der Eröffnung der eigenen Olympischen Spiele. (Bild: Bild: Martin Brunner)
WALDKIRCH. Unter 20 verschiedenen Fahnen führten 211 Primarschulkinder ihre eigenen Olympischen Spiele durch. Ehrgeizig kämpften sie um Punkte. Dabei wurde aber der Spass nicht vergessen.
martin brunner
Im Jahr von Olympia liess es sich die Primarschule Waldkirch nicht nehmen, den Sporttag im Zeichen der olympischen Ringe stattfinden zu lassen. Dabei stimmte nicht nur der Name, sondern es stimmten auch die äusseren Zeichen. So durften die Kinder an der Eröffnungsfeier mit ihren Klassenverbänden teilnehmen. Sie verfolgten den Einzug der Fahnendelegationen aus den 20 teilnehmenden Ländern. Drei Vulkane symbolisierten das olympische Feuer.
Soziale Komponente
Wichtig waren an diesem Tag nicht nur hervorragende Einzelleistungen und Rekorde. «Vielmehr steht die Bewegung im Vordergrund», betonte der für den Tag Hauptverantwortliche Raffael Weibel. Komme der soziale Aspekt dazu. «Da die Gruppen über alle Stufen gemischt waren, konnten die Mädchen und Knaben mit bis anhin vielleicht unbekannten Kindern in Kontakt kommen.» Diese Kontakte dürften dann auch beim gemeinsamen Mittagessen zum Tragen gekommen sein.
Spiele in Ländergruppen
Doch zurück zu den Spielen: Nach dem offiziellen Teil eilten die Kinder, neugierig auf die kommenden Aufgaben, zu ihren Ländertafeln. 20 Gruppen entstanden, bunt gemischt aus Erst- bis Sechstklässlern. Fröhlich machten sich diese unter der Leitung einer Sechstklässlerin oder eines Sechstklässlers auf den Weg zu den Posten. Sie spielten Minigolf, versuchten sich im Kegeln, absolvierten einen Hindernislauf, transportierten mit einem Becher Wasser, das sie in einen Behälter schütteten, warfen Bälle und vieles mehr. Ruhig und friedlich ging es auf dem Schulareal zu und her. Die Kinder hatten ihren Spass, setzten sich ein und es blieb ihnen genügend Zeit für weitere Spiele und Spässe.
Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten: Es ging nicht darum, welches Land und welche Gruppe am besten war, sondern wer die beste Einzelleistung erbrachte. Rangiert wurde getrennt nach Mädchen und Knaben, in der 1./2. Klasse, der 3./4. Klasse und der 5./6. Klasse. «Es ging uns vor allem auch um den Spass an den Spielen», erklärte Weibel. Am Nachmittag allerdings standen die einzelnen Länder im Zentrum. Und welches Spiel eignet sich dazu besser als Völkerball?
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