Kiebitzschutz: Bruterfolg dank Teamwork

26. Mai 2009, 01:02

Au. Letzten Monat führte im Rahmen des 100-Jahr-Jubiläums der Ala – Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz – eine Kurzreise ins Rheindelta und die Vorarlberger Riede.

Neben spannenden Beobachtungen wurde den Teilnehmern auch einiges über die Wiesenbrüterprojekte des Vorarlberger Naturschutzbundes vermittelt.

Beim Besuch im Auer Ried konnte die gute Zusammenarbeit gleich miterlebt werden: Das Projektteam nahm die Gelegenheit wahr und konnte dank der Rücksichtnahme eines Landwirts (Manfred Zoller, Hard) zwei Nester in einem Acker markieren. Beim Säen wurden diese beiden Stellen später umfahren. Am nächsten Tag schon erhielten wir die Erfolgsmeldung, dass aus einem dieser beiden Nester das erste Kiebitzküken geschlüpft war! Ohne die Unterstützung der Landwirte wie auch weiterer Partner z. B. der Ortsgemeinde Au hätte der Kiebitz heute nur geringe Chancen, sich in den Vorarlberger Rieden fortzupflanzen und wäre vielleicht schon verschwunden. Wir hoffen, dass im Auer Ried auch weiterhin eine reiche Natur- und Kulturlandschaft erhalten bleibt und Feldhase, Kiebitz & Co. ein Zuhause finden. (sm)


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