Tagblatt Online, 19. Juni 2012 14:41:00
Urteile fällen zwischen Zügelkisten
Der Neubau des Bundesverwaltungsgerichts in St. Gallen füllt sich dieser Tage mit Leben. (Bild: Ralph Ribi)
ST.GALLEN. Das grösste Gericht der Schweiz zieht um: Heute Dienstag haben die ersten Mitarbeiter des Bundesverwaltungsgerichts in St.Gallen ihre Arbeit aufgenommen. Gerichtspräsident Markus Metz über den Umzug und seine Tücken.
ADRIAN VÖGELE
Zwei Wochen dauert der Umzug des Bundesverwaltungsgerichts von Bern nach St.Gallen. Die Computer-Arbeitsplätze von 400 Angestellten müssen in die Ostschweiz verschoben werden, etwa 300 Tonnen Akten und vieles mehr – eine logistische Herausforderung. «Wir erhalten den Betrieb während der ganzen Umzugsphase aufrecht», sagt Gerichtspräsident Markus Metz. Am Dienstag haben die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am neuen Standort zu arbeiten begonnen. Bereits wurden in St.Gallen erste gerichtliche Verfügungen erlassen. Das erste Urteil ist in Vorbereitung. «Am meisten Urteile fallen im Bereich des Asylwesens», sagt Metz. Die entsprechende Abteilung zieht allerdings erst kommende Woche nach St.Gallen um.
Die Bearbeitung von Asylgesuchen ist eine jener Zuständigkeiten des Bundesverwaltungsgerichts, die in der Öffentlichkeit auf besonderes Interesse stossen. Und gerade hier bestehe Handlungsbedarf, sagt Metz – und macht einen Vorschlag, wie die Asylverfahren zu verkürzen wären.
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adolfk31 (19. Juni 2012, 16:24)
Hoffentlich lassen sich auch ...
St. Galler bekehren ....
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