Tagblatt Online, 02. Mai 2012 11:30:00
Altenrheiner Kandidatin: «Ich war die Favoritin der Playmates»
Schaffte es unter die besten Zwölf: Carmen Steger, einzige Finalistin der Miss-Tuning-Wahl aus der Ostschweiz. (Bild: pd)
ALTENRHEIN/FRIEDRICHSHAFEN. Es hat nicht ganz gereicht für Carmen Steger: Die junge Altenrheinerin hat es bei der Wahl zur Miss Tuning nicht aufs Podest geschafft. Trotzdem hat sie die Zeit bei der Tuning World Bodensee genossen.
Frau Steger, «Deutschland sucht den Superstar» hat einen Schweizer Sieger, die «Tuning World Bodensee» aber keine Schweizer Miss. Enttäuscht?Carmen Steger: Ja, klar ist man ein bisschen enttäuscht. Aber dass ich es bei über 500 Bewerberinnen unter die letzten zwölf geschafft habe, ist ein schöner Erfolg.
Dann bereuen Sie Ihre Teilnahme nicht?
Steger: Überhaupt nicht. Es war eine wirklich tolle Erfahrung. Ich habe viele nette Leute kennen gelernt und Spannendes erlebt. Nach dem Final war ich richtig traurig, dass alles schon vorbei war.
Bilderstrecke: Miss Tuning
Eine neue Miss Tuning, und neue Bilder in unserer Galerie: In Friedrichshafen ist Frizzi Arnold zur neuen Miss Tuning gewählt worden. Carmen Steger aus Altenrhein schaffte es unter die besten Zwölf. (Bilder: pd)
Was hat Sie denn am meisten fasziniert?
Steger: Es war immer etwas los. Wir hatten Stylisten, einen tollen Choreographen, viele Pressetermine und konnten täglich auf der Messebühne auftreten. Zudem war alles sehr professionell und bestens organisiert. Es wurde gut auf uns achtgegeben.
Woran hat es Ihrer Ansicht nach gelegen, dass nicht Sie zur Miss Tuning gewählt worden sind?
Steger: Das ist schwer zu sagen. Alle Kandidatinnen waren hübsch. Ich erfuhr einzig, dass ich offenbar die Favoritin der beiden Playmates in der Jury war.
Ehrt Sie das, oder berührt Sie das eher peinlich?
Steger: Ich sehe das durchaus als Kompliment.
Der Steuerstreit, Wirbel rund um die von einer SVP-Nationalrätin aufgeworfene Frage, ob es in der Schweiz zu viele Deutsche gibt: Haben Sie in Friedrichshafen etwas von Spannungen zwischen den beiden Ländern gespürt?
Steger: Überhaupt nicht. Ich hatte mich auf einige Zickereien eingestellt. Die Atmosphäre untereinander war dann aber super. Es hatten viele Freude an mir sowie der zweiten Kandidatin aus der Schweiz – vor allem an unserem Dialekt.
Interview: Daniel Walt
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