Tagblatt Online, 07. Mai 2012 13:46:00
16 Rekruten nach Unfall im Breitfeld verletzt
Auf dem Breitfeld werden die Infanterie-Rekruten ausgebildet. (Bild: Urs Jaudas/Archiv)
ST.GALLEN. Am Sonntagabend ist auf dem Schiessplatz Breitfeld in St.Gallen ein Truppentransporter der Armee umgekippt. Zwei Rekruten wurden dabei mittelschwer, 14 Personen leicht verletzt.
René Rödiger
«Kurz vor 20 Uhr ist ein Truppentransporter auf dem Waffenplatz Herisau-Gossau gekippt», sagt Kirsten Hammerich, Kommunikationsverantwortliche der Teilstreitkräfte Heer. Dabei wurden zwei Personen mittelschwer verletzt. 14 weitere Rekruten mussten mit leichten Verletzungen im Spital behandelt werden.Hammerich: «Bis am Montagnachmittag konnten bis auf acht Rekruten alle bereits wieder aus dem Spital entlassen werden. Mit Ausnahme von zwei Rekruten, die noch weiter im Spital abgeklärt werden, können die übrigen noch heute oder spätestens am Dienstag nach Hause gehen.»
Nach dem Unfall seien umgehend die Angehörigen informiert worden und ein Care Team der Armee habe sich um die Rekruten gekümmert. Derzeit läuft die neunte Woche der Rekrutenschule der Infanterie.
Ronald Drexel, Schulkommandant der Infanterie-Rekrutenschule 11, lobt die Zusammenarbeit zwischen den militärischen und zivilen Rettungsdiensten: «Innert kürzester Zeit konnten die verletzten Rekruten den umliegenden Spitälern zugeteilt werden. Auch die Betreuung der übrigen RS-Mitgliedern und der Angehörigen lief reibungslos.»
Wieso es zum Unfall gekommen ist, wird nun vom militärischen Untersuchungsrichter abgeklärt. Laut Drexel wird die Ausbildung der übrigen Rekruten normal weitergehen.
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