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Tagblatt Online, 12. November 2011 08:36:00

Das sagt der Kantonstierarzt

Kantonstierarzt Paul Witzig nimmt die Forderung der Tierschützer zur Kenntnis, er solle nicht mehr für die Delphine zuständig sein. «Ich masse mir nicht an, ein Delphinspezialist zu sein. Das ist für meine Aufgabe im Connyland auch nicht nötig.» Er wisse, wann er einen Spezialisten beiziehen müsse.

Tiere hörten besser als der Mensch, sagen die Delphinschützer in bezug auf die umstrittene Technoparty von Ende Oktober im Connyland. Paul Witzig sagt, das sei auch bei vielen anderen Tierarten der Fall. Eine Unterwassermessung während der Party habe sich nicht aufgedrängt – die Tiere hätten keinerlei auffälliges Verhalten gezeigt. Und Anlässe könnten nicht einfach so verboten werden – «wir leben in einem Rechtsstaat». Zu den Pigmentflecken, die der mittlerweile verstorbene Delphin Shadow im September hatte, hält Witzig fest, das Connyland habe damals Untersuchungen vorgenommen. «Fest stand jederzeit, dass das Tier weder litt noch sonstwie beeinträchtigt war.» (dwa)





Leser-Kommentare:
1 Beitrag

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Angie (11. November 2011, 21:15)
Hr. Dr. Witzig

Laut Aussage einer Tierschützerin, die mit Ihnen am dem Samstag im Delfinarium war, war es stockdunkel, man durfte das Licht nicht anzünden, da die Delfine sonst gestresst würden. Können Sie mir jetzt sagen, wie Sie gesehen haben, dass die Tiere kein auffälliges Verhalten zeigten.

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