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Tagblatt Online, 22. Dezember 2009 01:04:41

Wissenschaft-Wirtschaft- Treffen mit Nobelpreisträger

KONSTANZ. Bereits zum 5. Mal trafen sich Forscher und Unternehmer aus den Lebenswissenschaften zum Austausch beim «Wissenschaft trifft Wirtschaft»-Tag an der Uni Konstanz.

Fragen rund um die Vernetzung von Gesundheitsforschung und -industrie in der internationalen Region Bodensee standen im Vordergrund des diesjährigen «Wissenschaft trifft Wirtschaft»-Tages an der Universität Konstanz, der zum 5. Mal vom seeübergreifenden Netzwerk für Lebenswissenschaften (Life Sciences) und Biotechnologie, BioLAGO e. V., ausgerichtet wurde.

Perspektiven der Krebsimpfung

Am Treffen, das unter dem Zeichen «Gesundheitswirtschaft – von der Idee zum Produkt» stand, interessierte vor allem die Experten-Diskussion über Perspektiven einer Krebsimpfung mit Medizin-Nobelpreisträger Harald zur Hausen sowie Forschern, Ärzten und Unternehmern aus St. Gallen, Konstanz und Zürich.

Mit über 200 Unternehmern sowie ihrer Kollegen aus der Forschung nahmen doppelt so viele Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz und Österreich teil als im vergangenen Jahr.

Erregern auf der Spur

Ein Gerät, um mehrere Personen im Schnellverfahren auf einen Krankenhauserreger zu testen, oder hochmoderne Apparate zur Krankheitsvorsorge durch Erbgutentschlüsselung – «die breitgefächerten Präsentationen der Life-Science-Akteure am Bodensee bewiesen den ausgeprägten Forschergeist

und die erfolgreiche Arbeit in der Region in zukunftsträchtigen Märkten», teilt die Uni Konstanz mit.

Auf dem Programm stand auch die Vorstellung aktueller Kooperationen in der Region. Biochemiker Michael Przybylski informierte die Zuhörer über das angelaufene Projekt der Konstanzer Universität mit einer dort ansässigen Firma zur Entwicklung eines einfachen Bluttest für die vorbeugende Früherkennung lebensbedrohlicher Erbkrankheiten bei Neugeborenen.

Tobias Ostler vom Institut für biopharmazeutische Forschung in Matzingen sprach in Konstanz über neueste Methoden der klinischen Analyse und seine eigenen Erfahrungen. (red.)





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