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Tagblatt Online, 11. Juni 2009 01:00:56

Junge SVP fordert Beschränkung der Einbürgerungen

st. gallen. Die Junge SVP des Kantons St. Gallen beklagt in einem Pressecommuniqué «die unaufhaltsame Zunahme der Einbürgerungen». Mit einer Motion im Nationalrat solle nun eine Maximalzahl der jährlichen Einbürgerungen festgelegt werden, die nicht überschritten werden dürfe. Die Motion, die heute von Nationalrat Lukas Reimann eingereicht werde, verlange, dass pro Jahr nicht mehr Personen eingebürgert werden sollen als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Von 1998 bis 2008 seien es durchschnittlich 37 280 Einbürgerungen pro Jahr gewesen.

Im Jahr 2008, so schreibt die Junge SVP weiter, hätten 45 000 Personen das Schweizer Bürgerrecht erhalten, vor zehn Jahren 21 705 und im Jahr 1991 gar nur 5872 Personen. Für 2009 sei aufgrund der bisher eingegangenen Gesuche von einer Rekordzunahme auszugehen. In ihrem Communiqué spricht die Junge SVP von «Skandal-Einbürgerungen von nicht integrierten Personen» und von «eigentlichen Masseneinbürgerungen». (red.)





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