Bauer, ledig, sucht, 22. September 2010 23:48:00
«Ich freue mich mega auf Sepp»
Bauer, ledig, sucht
Sepp hat das Edelweisshemd angezogen - dafür gibt es einen Kuss von Heidi. (Bild: Screenshot: 3plus)
In der 6. Folge von «Bauer, ledig, sucht…» treffen sich die Kandidatinnen und Kandidaten getrennt zu einem Ausflug. Zuvor muss jedoch die Kleiderfrage diskutiert werden – auch bei Heidi und Sepp.
Maria Kobler-Wyer
Sepp hält auf seinem Sofa Mittagsschlaf. Heidi gibt ihm einen Kuss und sagt: «Schatz, aufwachen!» Der Bauer ist noch etwas verschlafen, als seine Liebste ihn darauf hinweist, dass sie die Kleider für die Exkursion bereitlegen sollten. «Ich kann ja so kommen», schlägt der Bauer aus Benken vor. Er trägt lange Hosen und ein Unterhemd. «So? Geht’s noch?», fragt Heidi sichtlich geschockt. «An einem solchen Tag kannst du nicht so kommen.»
Kein Edelweisshemd
Der Ostschweizer reibt sich noch immer die Augen. «Soll ich dir die Hemden bereitmachen?», fragt seine Hofdame. «Ja, schau mal», entgegnet der 59-Jährige. Und in die Kamera sagt er: «Kleider sind für mich Nebensache.» Daraufhin kommt Heidi zurück – mit einem Edelweisshemd. «Ich ziehe sicher kein Edelweisshemd an», sagt der entrüstete Bauer. «Das kannst du versorgen.» Solche Töne ist sich Heidi nicht gewöhnt von Sepp. «Sonst warst du doch immer lieb mit mir.»
Heidis Wunsch erfüllt
Der Witwer macht seiner Partnerin klar, dass er noch nie ein Edelweisshemd getragen hat. «Dann wird es Zeit, dass du das Hemd einmal trägst», setzt sie nach. «Das Hemd eignet sich gut, um in die Berge zu gehen, und passt zu einem Bauern.» Doch Sepp bleibt stur. «Dieses Hemd ziehe ich nicht an.» Er habe seinen eigenen Willen. Die Solothurnerin lässt nicht locker: «Für einen Tag kannst du es doch anziehen.» Nun lässt sich der Bauer doch erweichen und streift sich das Hemd über. «Das sieht doch wirklich gut aus», lobt Heidi. «Schau dich doch im Spiegel an.» Schliesslich lächelt auch Sepp: «Also gut, dir zuliebe ziehe ich das Edelweisshemd an.» Nachdem die erste Meinungsverschiedenheit beigelegt ist, küsst sich das Paar. Und Sepp meint: «Das ist Liebe. Wenn es Heidis Wunsch ist, ziehe ich das Hemd an.»
Komplimente von Christa
Da die Kleiderfrage geklärt ist, steht der Exkursion nichts mehr im Wege. Co-Moderatorin Christa Rigozzi empfängt die Bauern auf einer Alp, Moderator Marco Fritsche unternimmt mit den Hofdamen eine Schifffahrt auf dem Bielersee mit anschliessendem Grillplausch. Sepp trifft als einer der ersten Männer auf der Alp ein. «Du strahlst. Du bist so schön!», sagt Christa. Daniel, der andere Ostschweizer Bauer, der seine Hofwoche aber noch nicht in Angriff genommen hat, fehlt wegen einer Hochzeit am Treffen.
Mehr Glück mit Frauen
Die Bauern werden auf der Alp im Alphornblasen unterrichtet. Christa sagt zu Sepp: «Du küsst immer Heidi. Willst du es mal probieren?» Prompt entlockt der Bauer dem Alphorn einen Ton. «Es ist etwas schwierig und braucht viel Luft», sagt der Ostschweizer. Bauer Andreas meint: «Sepp hat mehr Glück mit Frauen als mit dem Alphorn.»
«Chemie stimmt»
Derweil erzählt Heidi Marco auf dem Schiff von ihrer Hofwoche. «Es ist gut gelaufen. Die Chemie stimmt», schwärmt sie. «Ich fühle mich gut aufgehoben. Und ich glaube, Sepp geniesst es, eine Frau im Haus zu haben.» Angesprochen auf die geschenkten Dessous zeigt die 56-Jährige Marco, dass sie diese darunter trägt. Sämi, der gerade erst zur Hofwoche bei Bäuerin Bettina angetreten ist, rät die zweifache Mutter jedoch, ein Glöckchen mit Name anstatt Dessous zu kaufen.
«Sofort Klick gemacht»
Sepp putzt das Mundstück des Alphorns, damit Bettina sich versuchen kann. «Bettina brachte schöne Töne heraus», lobt er. Und er berichtet der jungen Ziegenbäuerin von seinem Glück. «Vom ersten Tag an war es schön. Heidi kocht und putzt. Es hat sofort Klick gemacht.» Die Bernerin freut sich für den Frischverliebten. «In dem Alter merkt man schnell, ob es passt oder nicht.»
Freude auf Wiedersehen
Beim folgenden Essen im Freien sorgt sich Christa um Sepp. «Die Lippen tun weh vom Alphornblasen. Wie küsst du jetzt deine Heidi?» Sepp beruhigt: «So schlimm ist es nicht. Ich kann sie schon noch küssen.» Das wird Heidi freuen. Nach dem Bad im See und den Cervelats kann sie die Rückkehr in die Ostschweiz kaum mehr erwarten. «Ich freue mich mega auf Sepp», sagt Heidi. «Und darauf, dass er mich in die Arme nimmt.»
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